Tierpsychologie für Menschen

Tierhypnose in Henstedt-Ulzburg

Als Hundebesitzer oder auch als Halter anderer Tiere erleben wir immer mal wieder Situationen, in denen Tier, Tierbesitzer oder beide gestresst agieren und reagieren. Häufen sich solche Erlebnisse, kann das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier schwierig werden. 

Nur sehr selten liegen Probleme allein am Tier. Ein Tiertrainingsprogramm braucht dann häufig eine Ergänzung, die beim Tierhalter ansetzt.

Mit der Hypnosetherapie ist es möglich Sie, den Tierbesitzer und damit in Folge auch Ihr Tier in ein besseres Gleichgewicht zu bringen.

In meiner Hypnosepraxis sind Sie der Klient/Patient, der hypnotisiert wird und nicht Ihr Tier, auch wenn die Problematik scheinbar beim Tier liegt.

                                    

Kann man  Tiere hypnotisieren?

Nein, nicht so, in einem therapeutischen Sinne, wie es bei Menschen möglich ist, dazu fehlt der wichtigste Teil einer Hypnosetherapie: die direkte, verbale Kommunikation!

Entspannung tut aber jedem Tier gut, beruhigt das Nervensystem und kann manchmal einen nachhaltigen positiven Effekt haben.

Probieren Sie selbst aus worauf Ihre Katze, Hund, Pferd etc. positiv reagiert. Sanfte Massagen, beruhigende Worte, einfach nur leichter Körperdruck etc.. Sie werden spüren wobei Ihr Tier am besten entspannt. Einen Therapeuten brauche Sie dazu in aller Regel nicht, nur etwas Zeit und Ruhe.

Das was Hypnosetherapie leisten kann, nämlich die ursächliche Arbeit an Traumen (Misshandlungen), an emotionalen Konflikten und Problemen (übertriebene Aggression oder Angstverhalten) oder auch an Fehlkonditionierungen (Leinengezerre, Kläffen, Kontrollzwang "Unsauberkeit" u.a.m.), kann man jedoch leider nicht nur durch eine Entspannung (Trance) bei Ihrem Tier erreichen.

Bei meinen Ausführungen beziehe ich mich primär auf Hunde, mit denen ich fast 30 Jahre zusammenlebe und über einen großen Wissens- und Erfahrungsschatz verfüge. Pferde- oder Katzenhalter können vielleicht einiges davon, auf ihre Tierart übertragen.

 

Wie unterscheiden sich Menschen von Tieren? 

Wir Menschen leben in einer Menschen Welt, die geprägt ist von unseren Sinnesorganen, unseren Verarbeitungsmechanismen, unserem rationalen Bewusstsein, dem besonderen Zusammenspiel von Verstand und Emotionen (Unterbewusstsein) und unserer Art zu kommunizieren. Ein Tier lebt in seiner Tierwelt, die je nach Tierart vollkommen unterschiedlich ist und mit dem zusammenhängt, was ein Tier evolutionsbiologisch an Wahrnehmungspotentialen, Verarbeitungsmechanismen, Kommunikationsmöglichkeiten und Überlebensstrategien entwickelt hat. Das ist eine vollkommen andere Welt als unsere Welt.

Konflikte zwischen "Bauch und Kopf" haben Tiere nicht. Tiere sind wesentlich einheitlicher und ganzheitlicher orientiert als wir. Trotzdem können auch Tiere psychische Probleme bekommen, wenn sie mit uns Menschen auf engem Raum, zusammenleben müssen. Tiere die in einer für sie natürlichen und ursprünglichen Umwelt leben, entwickeln so gut wie keine psychologischen Auffälligkeiten sonst würden sie nicht überleben. 

Probleme entstehen also immer dann wenn wir Menschen Tiere nicht verstehen und uns aus Sicht des Tieres unnatürlich ihnen gegenüber verhalten. 

Energie und Vitalität wie ein fröhliches Tier 

Lösungsstrategie, für Probleme mit Ihrem Tier

Es ist ganz einfach, Sie lösen IHRE Probleme und dann klappt es auch in sehr vielen Fällen, mit Ihrem Tier.

Es gibt einen entscheidenden Faktor, um viele Probleme mit Ihrem Tier zu lösen. Dieser Punkt ist Ihre innere Haltung, Ihre Erwartung, Ihre innere Ruhe und Ihre Gelassenheit. Wie ist es damit bei Ihnen bestellt? Ihre Stimmungslage wird von Ihrem Tier, mit seinen hoch entwickelten Sinnen sofort und unmittelbar wahrgenommen, oft lange bevor Sie es selbst realisieren. Ein Hund aber auch Katzen oder Pferde, passen Ihr Verhalten sehr oft, auf ihre Art, unserer Gefühlslage an.

Sind Sie, aus welchen Gründen auch immer unausgeglichen und gestresst, ist es zumeist auch Ihr Tier. Lernprozesse wie z.B. ein Leinentraining beim Hund oder die Arbeit gegen Angst und noch mehr gegen Aggression funktionieren nicht, wenn das Tier gestresst ist, da können Sie sich noch so intensiv bemühen.

Das ist nicht viel anders, als wenn Sie selbst übermäßig gestresst in eine Prüfung gehen. Sie werden mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Erfolg haben. Auch Lernen, geschweige denn "Führung" ist kaum möglich, wenn Sie aufgeregt oder gestresst sind.

Wenn Sie Ihre Probleme, die Sie vielleicht daran hindern in einem ruhigem, ausgeglichenem und positiven Zustand mit Ihrem Tier auch in kritischen Situationen umzugehen oder zu arbeiten nicht lösen, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Probleme Ihres Tieres, nicht in den Griff bekommen.

 

Warum Hypnose beim Tierhalter? 

In einer Hypnosetherapie können wir alle grundsätzlichen Probleme lösen, die Ursache Ihrer Unausgeglichenheit sein können. Ihre Angst z.B. bei Hundebegegnungen, die vielleicht Teil einer generellen Angstproblematik ist, Ihren Ärger, wenn der Hund mal wieder tut was er möchte und nicht was Sie wollen, der vielleicht mit Ihrem Selbstwertgefühl zusammenhängt, Ihre Nervosität, die vielleicht Folge von beruflichem oder familiären Stress ist, kann bearbeitet und gelöst werden.

In vielen Fällen beruht Ihre eigene Nervosität, Unsicherheit und Angst aber auch primär aus den Erfahrungen, die Sie mit Ihrem Tier im Training oder im Umgang z.B. auf Spaziergängen, Ausritten oder im alltäglichen Umgang, gemacht haben. Es ist vielleicht weg gelaufen, geht gerne mal jagen, wurde von anderen Tieren angegriffen oder reagiert in manchen Situationen ängstlich oder aggressiv. Sie sind dann in vielen Situationen übermäßig gestresst weil Sie schon erwarten, dass wieder etwas Negatives passieren könnte.

In einer Trance bekommen Sie Zugriff auf Ihre Gefühle, Traumen und Probleme, denn der rationale Verstand blockiert Sie nicht mehr. Alle Situationen die Sie im Hypnosezustand bearbeiten, behandelt Ihr Gehirn wie Realität. Man kann also auch problematische Situationen, die Sie mit Ihrem Tier erlebt haben, in einer Trance gefühlsmäßig verarbeiten und konstruktiv umprogrammieren.

Neben dieser sinnvollen aber nicht immer erforderlichen "Ursachenarbeit", können Sie in einer Hypnosetherapie lernen, wie Sie innerhalb von Sekunden Ihren eigenen Stress in eine ruhige, souveräne und entspannte Haltung verwandeln können, die Ihnen und Ihrem Tier enorm helfen kann, schwierige Situationen zu meistern. In einer Therapiesitzung können Sie Selbsthypnosetechniken und Imaginationstechniken in Ihren emotionalen Gehirnbereichen tief verankern, die Sie in Ihrem Alltag jederzeit ohne eine Trance abrufen können. Ein fantastische Technik gegen jede Art von Stress.

Wenn Sie danach mit Ihrem Hund (oder Pferd) unterwegs sind, werden Sie dann automatisch viel gelassener und ruhiger reagieren oder Sie können die verankerten Techniken nutzen, um sich gefühlsmäßig zu stabilisieren. Genau das überträgt sich auf Ihr Tier und es wird mit viel größerer Wahrscheinlichkeit zu keinem Problem kommen (auch das Tier bleibt ruhiger und kann Ihnen besser vertrauen) oder Sie können ein entsprechendes Training mit Geduld, der nötigen Ruhe und Gelassenheit und dem bestmöglichem Erfolg durchführen.

Tiere haben Gefühle, genau wie der Mensch

Thema: Hundeschule (Pferde-Katzen etc.)

Natürlich ist es sinnvoll, zusätzlich mit einem guten Tiercoach ein Übungsprogramm für Sie und Ihr Tier zu erarbeiten und dieses regelmäßig durchzuführen. Ihre innere Ruhe ist der eine Teil, die konkrete Arbeit mit dem Tier der andere Teil der Problemlösung.

Wenn es für Sie Sinn macht, können wir auch vor Ort und in Zusammenarbeit mit Ihrem Tiercoach (Trainer, Tierpsychologe etc.) Analyse und Behandlung durchführen oder Ihr "Stressmanagement" einüben.

 

"Tierkommunikation" als Alternative?

Manchmal werde ich gefragt ob bei Problemen und Fragen bezüglich des eigenen Tieres, eine telepathische Tierkommunikation nicht auch eine Möglichkeit ist, mit dem Unterbewusstsein des Tieres zu arbeiten und zu kommunizieren. 

Unter Tierkommunikation versteht man bei diesem Konzept nicht eine direkte Kommunikation zwischen Mensch und Tier, sondern eine telepathische Verbindung zu einem Tier, bei der der Tierkommunikator Bilder, Gefühle und Gedanken des Tieres empfängt und auch eigene Dinge senden kann, die wiederum dass Tier empfangen kann. Eine solche telepathische Arbeit führe ich persönlich nicht durch!


Solche telepathischen Verbindungen insbesondere zwischen Menschen, unabhängig von Raum und Zeit, sind in einigen Fällen eindrucksvoll beschrieben worden.

Der Tierkommunikator, konzentriert sich das Bild eines Tieres und kommt dadurch in einen Hypnose-ähnlichen Trancezustand. Hier kann er die Ressourcen seines Unterbewusstseins "anzapfen" und dadurch über sein gesamtes bewusstes und unbewusstes Wissen verfügen incl. natürlich dem, was er über das Tier weiß und was er auf dem Foto sieht. Eine solche Menge an Informationen ist nicht über den rationalen Verstand abruf- und integrierbar.

Durch die Arbeit mit dem Unterbewusstsein, entstehen Erkenntnisse, die der analytische Verstand häufig nicht leisten kann. Das kann sehr interessant und auch weiterführend für den Tierhalter sein, unabhängig davon, ob tatsächlich eine Telepathie stattfindet.

Ob eine Beeinflussung des Tieres durch Telepathie möglich ist, weiß ich nicht. Bisherige Erfahrungen und Untersuchungen konnten eine gezielte, konkrete und wiederholbare telepathische Beeinflussung nicht nachweisen. Bestimmte Ereignisse und Veränderungen, die nach einer telepathischen Tierkommunikation hier und da stattgefunden haben, lassen unterschiedliche Erklärungen zu.   

Ich glaube daran, dass es nonverbale Kommunikationskanäle zwischen Mensch und Tier gibt, glaube aber, dass die direkte Arbeit mit dem Tierhalter (s.o.) und natürlich auch mit dem Tier durch unmittelbare Kommunikation (v.a. durch Beobachtung, durch Körpersprache, Körperkontakt, Belohnung etc.) effektiver ist, wenn man ein Problem hat und das lösen möchte.

Tierkommunikation kann eine interessante Hilfestellung sein, die Sie ruhig einmal probieren sollten, wenn Sie nicht unmittelbar mit Ihrem Tier arbeiten können oder immer wieder an Grenzen stoßen.


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