"Special" Physiotherapie: Infos und Tipps

Physiotherapie: Krankengymnastik und Massage

(Körpertherapie auf "Rezept")

Auf Nachfrage und Wunsch meiner Patienten, mit vorwiegend körperlichen Störungen, die mich noch von meiner Arbeit als Physiotherapeut kennen, habe ich diese Info-Seite mit vielen Tipps erstellt:

Auf ärztliche Verordnung (Rezept) egal ob Sie privat oder gesetzlich versichert sind, biete ich  Physiotherapie in meiner Praxis in Henstedt-Ulzburg nicht(!) an.

Für Behandlungen "auf Rezept", müssen Sie in eine dafür zugelassene Fachpraxis gehen!

NEU:

Ich führe körpertherapeutische Behandlungen in Form von Krankengymnastik und Massagen auf ärztliche Verordnung in einer kleinen Praxis in Hamburg (Langenhorn) durch.

Adresse und Kontaktdaten nenne ich Ihnen auf Anfrage gerne.  

Wenn Hamburg für Sie nicht zu weit weg ist, empfehle ich Ihnen natürlich diesen Kooperationspartner sehr gerne. Die Standards sind dort gemessen an den miserablen Bedingungen denen kassenfinanzierte Therapiepraxen unterliegen, noch relativ hoch.  Das findet man leider nicht mehr sehr oft.

Lesen Sie zum Thema Physiotherapie auch unten den Abschnitt:

"Sparen bis der Arzt kommt".

Training am Morgen überwindet den inneren Schweinehund

Tipp: So finden Sie den besten Physiotherapeuten für Ihr Problem

Am erfolgreichsten sind die Behandlungen für Sie dann, wenn Sie einen Therapeuten finden, der über ein größeres Spektrum an Möglichkeiten ( diagnostische Testverfahren, Behandlungstechniken, Therapiekonzepte) verfügt, der Ihnen (und auch Ihren körperlichen Signalen) zuhört, der  flexibel seine Therapie an Ihre Bedürfnisse und Reaktionen anpasst und dem Sie vertrauen. Fragen Sie Ihren Arzt, oder Freunde, Nachbarn etc. nach Ihren Erfahrungen. Internetbewertungsportale sind kaum aussagekräftig und auch die Webseiten der Anbieter sind leider oft veraltet und wenig informativ.

 

Tipp: "Mache es Dir selbst... "

Des weiteren sind Sie selbst gefordert etwas in Ihrem Leben zu ändern, indem Sie z.B. Zeit finden regelmäßig etwas für sich zu tun (gezielte Übungen, Sport, Entspannungstraining) und mit der nötigen Geduld und Disziplin an Ihren Problemen arbeiten. Leider verschwinden nicht alle Probleme von selbst, manchmal ist an dem "frechen" Spruch "Turne bis zur Urne" etwas dran. Und recht häufig gehört es auch dazu, auf anderen Ebenen etwas zu verändern, dass könnte z.B. eine Ernährungsumstellung, Veränderungen am Arbeitsplatz oder die therapeutische Arbeit an psychisch bedingten Spannungen sein.

Am meisten Bewegung haben Jogginghosen in der Waschmaschine

Sparen bis der Arzt kommt? Probleme und Auswege

​1. Die Ausbildung Ihres Physiotherapeuten ist nur eine Kurzausbildung, für die er in vielen Fällen auch noch Schulgeld bezahlen musste. Wesentliche Teile dessen, was Ärzte verordnen können, wie die manuelle Therapie (MT), neurologische Erwachsenentherapie (KG-ZNS), neurologische Kinderbehandlung (KG-ZNS), manuelle Lymphdrainage (MLD), Therapie am (Sport-)Gerät (KGG, auch D1), Kiefergelenksbehandlung (CMD) werden nicht oder kaum unterrichtet. Therapeuten müssen dafür nach Ihrer Berufsausbildung zusätzliche kosten- und zeitintensive Kurse besuchen und Zertifikate erwerben. Sonst dürfen sie diese Behandlungen nicht durchführen.

Dieser Irrsinn führt dazu, dass ein ausgebildeter Physiotherapeut mit staatlicher Anerkennung etwa 50% aller Patienten nicht behandeln darf.  

Tipps: Suchen Sie sich einen Therapeuten mit den Zusatzausbildungen "manuelle Therapie" oder auch Osteopathie. Ihr Therapeut hat dann mehrere Jahre Berufserfahrung und zusätzliche Qualifikationen. Bei neurologischen Problemen, lassen Sie sich "KG-ZNS" (Bobaththerapie, PNF o.Äh.) verordnen. Auch hier ist Ihr Therapeut dann besonders qualifiziert und bekommt mehr Behandlungszeit für Sie. Bei Kieferproblemen, gehen Sie nur zu einem Therapeuten, der hier eine Zusatzausbildung gemacht hat. Fragen Sie danach! Wichtig: Es kommt nicht nur darauf an welche Praxis man Ihnen vielleicht empfiehlt, sondern welchen Therapeuten Sie dort bekommen.

  

​2. Die durch die Verträge mit den Kassen vorgegebene Mindestbehandlungszeit, beträgt für die häufigsten Anwendungen wie: Krankengymnastik, manuelle Therapie und Massage nur 15 Minuten (= 4 Patienten/Std.). Real sind das aber nur 10 Minuten reine Behandlungszeit, da die Zeit Untersuchung, Dokumentation, Umziehen und all die Dinge, die unmittelbar mit der Behandlung zu tun haben, beinhaltet. Das ist viel zu wenig, um eine sinnvolle und qualifizierte Behandlung durchzuführen! Selbst wenn die meisten Praxen 20 Minuten (sehr selten auch mal mehr) für Sie einplanen, bleiben real nur 15 Minuten für Ihre Behandlung übrig. Das reicht i.d.R. nur für einzelne lokale Probleme, aber kaum für eine umfassende funktionell, ganzheitlich ausgerichtete Behandlung. 

Tipps: Klären Sie vorab, wie viel Behandlungszeit man für Sie reservieren kann (15, 20, 25, 30 Min. Takt?). Das hängt v.a. von den Betriebskosten und der Einnahmesituation einer Praxis ab  und/oder auch manchmal von dem Qualitätsstandard ab, den eine Praxis für sich festlegen will. Lassen Sie sich eine Doppelbehandlung verordnen bzw. vereinbaren Sie diese mit Ihrer Therapiepraxis, wenn Ihre Praxis nur 15 oder 20 Minuten Zeit für Sie hat. Sie bekommen dann die doppelte Zeit (30-40 Min.), allerdings auch nur die Hälfte der möglichen Behandlungen. Das lohnt sich besonders dann, wenn Sie komplexere oder auch mehrere Probleme haben! Der Effekt ist meist besser als viele Behandlungen zu bekommen, in denen Sie im Schnelldurchlauf "abgefertigt" werden.

Eine zeitlich und fachlich bessere Versorgung erhalten Sie auch, wenn Sie sich "Manuelle Therapie" mit dem Zusatz: heiße Rolle, Moor/Fango oder Eisbehandlung verordnen lassen. Für neurologische Patienten gilt das analog für die Verordnung: KG-ZNS.

Alternativ können Sie auch privat eine Zusatzbehandlung "buchen", die man dann an Ihre Kassenbehandlung als "Block" dranhängt. Z.B. um Bereiche des Körpers zu behandeln, die von der "Kassenverordnung nicht abgedeckt sind (z.B. Rücken und Schulter oder Hüfte und Lendenwirbelsäule oder ggf auch eine entspannende Massage als Abschluss).

  

​3. Die Kassen- Vergütung für Krankengymnastik, ist sehr gering (Durchschnitt ca. 19€). Für Anwendungen wie Massage, Lymphdrainage, D1 (med. Training), sind die Kassenhonorare gemessen an der vorgegebenen Behandlungszeit, noch deutlich geringer, so dass viele Praxen diese Therapien kaum noch anbieten können. Stundenumsätze von 40€  oder sogar weniger, sind keine Seltenheit, je nach Anwendungen und zeitlicher Planung.

Wenn Sie einen Handwerker oder Automechaniker kennen, der für dieses Honorar (legal!) arbeiten würde, schicken Sie mir bitte sofort seine Adresse.

Übrigens, schaden Sie Ihrer Therapiepraxis und auch anderen Patienten noch mehr, wenn Sie Ihren Termin nicht einhalten und nicht oder sehr kurzfristig absagen und damit Leerlauf produzieren.

Konsequenz der knappen Kassenhonorare sind oft ein eher geringes Gehalt und recht schlechte Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter (Ausnahmen bestätigen die Regel). Frustation ist dann zu meist eine der häufigeren Ursache, dass nur 2/3 aller Fachschüler Ihre Ausbildung beenden, und bis zu 50% aller Therapeuten im Laufe Ihres Berufslebens den Job verlassen (Fresenius Studie). Folge ist ein zunehmender Therapeutenmangel und damit immer längere Wartezeiten auf einen Therapieplatz für Patienten. Die Versorgung mit Hausbesuchen, mit manueller Lymphdrainage und Massagen ist teilweise so schlecht wie nie zuvor.  

Tipps: Lassen Sie sich auf die Warteliste setzen, jeden Tag sagen Patienten ab und die Chance relativ schnell einen Therapieplatz zu bekommen ist groß, wenn Sie flexibel einspringen können und die Praxis an Sie denkt, wenn mal ein Termin kurzfristig frei wird. Bringen Sie sich dafür nachhaltig in Erinnerung!

Halten Sie Ihre Termine ein, oder sagen Sie rechtzeitig ab, akzeptieren Sie, dass Sie widrigenfalls Ihrer Praxis die Leerlaufzeit erstatten müssen. Auch wenn Sie nichts dafür können, Ihr Physiotherapeut kann es auch nicht und Ihre Therapiepraxis kann solche Ausfälle finanziell nicht tragen.

Regeln Sie alle organisatorischen Dinge wenn möglich, mit den Rezeptionskräften ihrer Praxis und nicht mit Ihrem Therapeuten, damit dieser mehr Zeit für Ihre Behandlung hat. Beeilen Sie sich beim Umkleiden, auch das kostet Sie wertvolle Therapiezeit.

 

​4. Krankenkassen und Ärzteverbände haben ein kompliziertes Regelwerk (Heilmittelkatalog) mit hohem Fehlerpotential verfasst, dass genau vorschreibt wieviel, wann auf welche Weise verordnet werden darf. Nicht Sie, Ihr Arzt oder Ihr Therapeut entscheidet wie und wie oft behandelt werden darf, sondern ein Katalog den sich realitätsferne Verwaltungsmenschen ausgedacht haben. Fehlerhaft ausgestellte Verordnungen werden nicht vergütet. Für viele Kassen ist es ein Sport geworden, möglichst viele Rezepte als fehlerhaft einzustufen um Geld zu sparen. Überprüfen muss das die Therapiepraxis und Sie als Patient dürfen dann noch einmal zum Arzt rennen, wenn ein "Kreuzchen" an der falschen Stelle ist oder realitätsferne Fristen nicht eingehalten werden können. Das kostet Sie und Ihren Therapeuten sinnlos Zeit und  Ihrer Therapiepraxis nicht selten, auch eine Menge Geld.  

Tipps: Überprüfen Sie selbst Ihr Rezept auf Vollständigkeit und Korrektheit, so gut Sie das können (fragen Sie da auch gerne Ihre Therapiepraxis worauf Sie achten können).

Lassen Sie sich von der Arztpraxis eine längere Frist (normal 14 Tage) für den Beginn Ihrer Behandlung eintragen, z.B. 4-6 Wochen.

Kümmern Sie sich auch rechtzeitig (3-4 Wochen im vorraus) um Folgetermine, wenn Sie eine Folgeverordnung erwarten.

 

​5. Budget: Verordnet Ihr Arzt mehr Heilmittel als der Durchschnitt seiner Fachkollegen, droht ihm ein Regressverfahren der Krankenkasse, d.h. dass ein Teil seiner Honorare ggf. gekürzt wird (Rückzahlungen). Um dass zu verhindern, muss er alles was er tut, umfangreich dokumentieren (das kostet Zeit und Nerven) oder möglichst wenig verordnen (das spart Zeit und Nerven). Letzeres, ist leider viel zu oft die Realität.

Es ist nachvollziehbar, dass man als Arzt auch Unternehmer ist und wirtschaftlich denken muss. Es  ist aber aber medizinisch und menschlich betrachtet ein "Trauerspiel", wenn nicht mehr das verordnet wird, was notwendig ist, um Sie schnell wieder gesund und fit zu bekommen.

Tipps: Überzeugen Sie Ihren Arzt davon, dass Ihr Problem keine Bagatelle ist (übertreiben Sie ruhig etwas), Ihnen Physiotherapie wichtig ist und ggf. schon oft geholfen hat. Danken Sie Ihm, wenn er sein knappes Budget für Sie nutzt, oft bedeutet es, dass er dafür andere Patienten schlechter versorgen kann  (ein Problem des Systems).

 

6. Privatpatienten: Fast alle Privatversicherungen bezahlen für Heilmittel wie eine Physiotherapie oft sogar vertragwidrig (schauen Sie in die AGB Ihrer Versicherung), nur ca. 20€ gemäß (Beamten-)Beihilfesatz, wenn Sie nicht einen besseren Vertrag abgeschlossen haben oder sich gegen Ihre PKV durchsetzen. Das ist mittlerweile fast weniger, als es die Krankenkassen tun. D.h. je nach dem was Ihre Therapiepraxis Ihnen an Eigenleistungen zumutet (viele Praxen verlangen nur diesen geringen Satz, mit einem kleinem Aufschlag), erhalten Sie die gleiche mäßige Versorgung (Wartezeiten, Therapielänge etc.) wie ein "AOK"-Patient.

Tipps: Versichern Sie sich besser, verhandeln Sie da mit Ihrer PKV. Oder, nehmen Sie einen höheren Eigenanteil in Kauf.  Oder auch, handeln Sie mit Ihrer Therapiepraxis eine bessere Versorgung aus (z.B. Doppelbehandlungen).

 

7. Welche Ursache hat die z.T. miserable Heilmittelversorgung in Deutschland?

Da sind die Egoismen jeder Gruppe, die ungleiche Machtverteilung (wer hat das Geld?) und eine Politik, die sich dafür kaum interessiert und nicht für Ausgleich sorgt. Die Probleme der Ausbildung und der Regeln des Gesundheitsystems habe ich oben beschrieben

Jahrzehntelang war Sparen wichtiger als eine gute medizinische Versorgung. Erst jetzt, wo das System zunehmend versagt, (Therapeutenmangel) werden erste Schritte unternommen.

Tipps: Wechseln Sie konsequent Ihre Kasse, wenn Sie merken, dass Sie nicht gut betreut werden. Fragen Sie Ihre Therapiepraxis, welche Kassen besonders schlecht bezahlen und schikanös gegenüber Ihrem Heilmittelerbringer agieren. Diese Kassen werden auch Ihnen gegenüber wenig kulant und fair sein, auch wenn es bisher vielleicht keine Probleme gab. Die werden garantiert kommen, wenn Sie irgendwann auf spezielle medizinische Leistungen angewiesen sind.

Schauen Sie sich vor der nächsten Wahl an, welche Parteien im Gesundheitssystem echte Verbesserungen durchsetzen wollen und auch, ob das Thema Therapiepraxen überhaupt vorkommt. Und glauben Sie keinen Politikern, die Ihnen einreden möchten, man könne das Problem billig mit Fachkräften aus Osteuropa oder Asien lösen. Unterstützen Sie Ihre Therapeuten, wenn diese sich für ihre eigenen Belange einsetzen (Demos, Aktionen, Streiks). Sie tun es auch für Sie und eine bessere therapeutische Versorgung.

 

8. Der Tipp für alle gesundheitlichen Lebenslagen: Sorgen Sie für sich selbst! 

Investieren Sie, wenn Sie es können, auch einmal etwas Geld in Ihre Gesundheit, so wie Sie auch viel Geld für andere Dinge ausgeben. Eine  private Physiotherapie oder Massage oder was auch immer Sie mit Ihrer Therapiepraxis aushandeln können und wollen, dient Ihrem Wohlbefinden und Ihrer Gesundheit und kostet vergleichsweise (Urlaub, Auto, Freizeitaktivitäten) wenig Geld. Gibt es etwas wichtigeres?

Ich weiß dass es nervt, wenn man immer für alles bezahlen muss. Aber vielleicht gibt es Dinge für die es sich auch lohnt Eigenleistungen zu erbringen.

 

Oder, mein letzter und besterwink Tipp:

​Wenn Sie nicht einige Wochen (manchmal Monate) auf einen Facharzt Termin und danach ggf. auch noch einmal einige Wochen auf einen Physiotherapie Termin warten können: 

Kommen Sie auch gerne in meine Praxis, wenn Sie die von mir hier angebotenen Therapiekonzepte: Hypnose und osteopathische-craniosakrale-kinesiologische Körpertherapie kennenlernen möchten, körperliche oder seelische Beschwerden haben und möglichst schnell Hilfe brauchen. 

Manche brauchen eher einen Bewegungsmelder als einen Schrittzähler

 

Informationen über meine physiotherapeutische Arbeit:

 

Meine Ziele für Sie:

Schmerzlinderung

Beweglichkeitsverbesserung

Stabilität (Kraft und Ausdauer)

Koordinationsverbesserung (Gleichgewicht etc.)

Hilfe zur Selbsthilfe

 

Mein Behandlungsaufbau

Anamnese (Befragung) 

Untersuchungstechniken

Behandlungsplanung

Behandlung Ihrer Gelenkfunktionsstörungen

Behandlung Ihrer faszialen, muskulären und neuralen Fehlfunktionen

Instruktion gezielter Übungen

Übungsbehandlung bei neurologischen Patienten

Dein Körper kann alles wenn Du deinen Geist überzeugen kannst

Meine "Philosophie"

Mein Ansatz ist, dass ich mich primär als "Behandler" und erst sekundär als Übungscoach sehe. Mein Job ist der, dafür zu sorgen, dass es Ihnen wieder besser geht. Den aktiven Part Ihrer Behandlung übernehmen Sie (nach Anleitung) selbst, als möglichst lebenslange "Hausaufgabe".

Grundsätzlich ist Ihr Körper so konstruiert, dass er äußere Reize wie z.B ein Bewegungstraining oder auch Sport, immer optimal für sich verarbeitet und das Bestreben hat, sich selbst ins Gleichgewicht zu bringen. Allein unspezifische Bewegung (Laufen, Gehen, Herumtoben, Tanzen etc.) hat schon einen positiven gesundheitlichen Effekt. Eine erkrankte, gereizte, verspannte oder blockierte Struktur kann jedoch Trainingsreize nicht oder nur suboptimal verarbeiten. 

Meine  Aufgabe ist es, Ihre Gelenke Muskeln, Nerven und Faszien so weit zu verbessern, dass Sie Trainingsreize (Sport, Gymnastik etc.) wieder optimal verarbeiten können. Dazu gehört v.a. eine Schmerzreduzierung, eine Optimierung der "Infrastruktur" (Lymphfluss, Durchblutung, Steuerung) und eine Verbesserung der lokalen Mobilität aller genannten Strukturen (manualtherapeutischer Ansatz).

Die Mittel dafür sind v.a. die manuellen Therapietechniken zur Verbesserung Ihrer lokalen und allgemeinen Beweglichkeit (Deblockierung), spezielle Massage- und Dehntechniken für Muskulatur und Faszien sowie auch Mobilisierungstechniken für Ihre Nervenstränge. Hier nutze ich vorrangig klassische physiotherapeutische Konzepte und dort wo es Sinn hat, auch gelegentlich osteopathische Techniken.

Wenn Sie noch nicht über ein sinnvolles Übungsprogramm verfügen oder ein aktualisiertes "Update" benötigen, besprechen und üben wir gezielt, stabilisierende, mobilisierende und koordinative Übungen, für Ihr "Heimprogramm", die sich aus aus Ihrer medizinischen Diagnose sowie den Untersuchungs- und Behandlungstechniken ergeben.

Ergänzend sollten Sie Bewegung in Verbindung mit Spass, in Ihren Alltag integrieren. Es muss nicht immer ein spezifisches Übungsprogramm sein. Gehen, Laufen, Tanzen oder Schwimmen Sie. Fahren Sie Fahrrad oder betätigen Sie sich körperlich z.B. im Garten. Suchen Sie sich eine für Sie passende Sportgruppe bei der Sie Spass haben oder gehen Sie in ein gutes Fitnessstudio.

Ohne Ihre aktive Mitarbeit, kann die beste Therapie nicht langfristig erfolgreich sein!

Ausnahmen sind hier die neurologischen Patienten, die für Ihre Bewegungsverbesserung überwiegend aktiv arbeiten müssen und das alleine zuhause, aufgrund Ihrer Behinderung, nur sehr begrenzt können. Hier sind die Therapiestunden tatsächlich in vielen Fällen (je nach Zustand und Problemen) überwiegend aktiv unterstütztes Bewegungstraining. 

 

Therapie Konzepte, Zertifikate:

KG-ZNS/neurologisch (Bobath-Therapie, PNF Technik)

Manuelle Therapie (Maitland)

Kieferbehandlung (CMD)

Osteopathische-craniosakrale Techniken (im Rahmen der manuellen Therapie)

Sehnen/Bänder Techniken nach  Dr. Cyriax (Querfriktion)

Muskelfunktionsbehandlung (Brüggertherapie, Funktionelle Bewegungslehre)

Muskel und Faszien Techniken (Massagen, Dehnung etc.)

Neurale Mobilisation (Nervenschmerzen und Störungen)

Tiefenentspannungstechniken (Selbsthypnose und progressive Muskelentspannung)

KG am Gerät (med. Training)

Funktionelle Übungstherapie

Massagen (medizinisch und zur Entspannung)

u.v.m.

Die Behandlungen von Kleinkindern und Babys (KG-ZNS-Kinder) sowie die manuelle Lymphdrainage (MLD) führe ich nicht durch!

 

Noch Fragen? Schicken Sie mir eine Mail oder rufen Sie an!

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