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Physiotherapie, Tipps und Infos 

Warum diese Infoseite?

Wie Sie vielleicht aus meinem Lebenslauf ( Menüpunkt:➥über mich) oder von persönlichen Begegnungen wissen, bin ich nicht nur Heilpraktiker und Hypnosetherapeut hier in Henstedt-Ulzburg sondern zusätzlich in Teilzeit, auch Physiotherapeut in Hamburg.

Die meisten Patienten verstehen dass komplizierte Gesundheitssystem nicht und Behandlungen laufen oft weniger optimal, als sie es könnten. Das kann und sollte man da ändern, wo es möglich ist.

Ich möchte, dass Sie verstehen, warum es im Bereich Heilmittel/Therapie nicht immer so läuft, wie Sie es sich vielleicht wünschen.

►Ich möchte Ihnen die besten Tipps und Tricks verraten, damit  Sie die bestmögliche Behandlung bekommen können, egal wo Sie hingehen und egal ob Sie Kassen- oder Privatpatient sind.

 

Wann sollten Sie immer zuhause bleiben?  

Bei Physiotherapie die vom Arzt verordnet wurde, ist es der Arzt, der aufgrund seiner Kompetenz entscheidet, ob und auch ab wann (z.B. nach OP oder Verletzungen) Sie zur Physiotherapie kommen dürfen. Besondere Vorsichtsmaßnahmen oder Einschränkungen, wird er mit Ihnen besprechen und ggf. auch auf dem "Rezept" vermerken.

Ergibt sich aus Befragung, der physiotherapeutischer Untersuchung oder durch Ihre Reaktionen auf eine Behandlung, dass eine weitere ärztliche Abklärung ggf. erforderlich ist, wird Ihr Therapeut Sie noch einmal zu Arzt schicken.

Sie selbst sollten immer dann, wenn Sie sich krank fühlen oder auch, wenn plötzlich neue und ungeklärte Symptome auftreten, Ihre Behandlungstermine absagen und ggf. noch einmal zum Arzt gehen. Das gilt im besonderen Maße auch bei Infektionskrankheiten wie z.B. bei einer Magen-Darm Infektion, bis mindestens 3 Tage nach Abklingen der Symptome (Durchfall, Erbrechen) und auch bei grippalen Infekten/Erkältungen (die 1. Woche ist meistens besonders ansteckend). Bei anderen Erkrankungen bzw. Infektionen, fragen Sie Ihren Arzt (manches kann man auch googeln), wie lange Sie noch für andere ansteckend sind und für sich Ruhe brauchen.

WICHTIG:

Bitte bedenken Sie, dass auch harmlosere Infektionskrankheiten für manche, labile oder immunschwache Menschen, auf die Sie in einer medizinischen Praxis treffen könnten, eine Gefahr darstellen können.

Ich erlebe es leider immer wieder, dass Patienten mit ansteckenden Infekten zur Therapie kommen weil es ihnen selbst, vielleicht gar nicht so schlecht geht.

Bedenken Sie auch, dass ein von Ihnen angesteckter Therapeut, ausfallen könnte und dass dann in der Folge, viele Behandlungen für Sie und für andere Patienten ausfallen würden, mit all den medizinischen und auch ökonomischen Folgen.

Warum nicht Risiken vermeiden, die wirklich einfach, vermeidbar sind?

Wenn Sie sehr kurzfristig Ihren Termin absagen, entsteht Ihrer Therapiepraxis ein finanzieller Schaden, also melden Sie sich im Zweifelsfall rechtzeitig ab oder nehmen Sie in Kauf, dass Sie ansonsten den Schaden erstatten müssen, auch wenn Sie nichts dafür können. Sprechen Sie mit Ihrem Therapeuten, Sie finden bestimmt einen vernünftigen Weg für beide Seiten.

 

*Wohin können Sie gehen?

Hier in Henstedt-Ulzburg biete ich(!) keine Physiotherapie auf ärztliche Verordnung (Kassen- und Privatrezepte) an. Sie müssen dafür in eine speziell auf diese Behandlungen zugelassene Praxis gehen!

Ich führe körpertherapeutische Behandlungen in Form von Krankengymnastik, manueller Therapie oder Massagen auf ärztliche Verordnung in einer kleinen Praxis im nördlichen Hamburg (ca. 30 Autominuten von meiner Praxis entfernt) durch.

Adresse, Kontaktdaten und Website dieser Praxis nenne ich Ihnen auf Anfrage gerne.   

Wenn Hamburg für Sie nicht zu weit weg ist, empfehle ich Ihnen natürlich meinen dortigen Kooperationspartner sehr gerne.

Die Standards (Behandlungszeit, Qualifikationen der Therapeuten, Service etc.) sind dort gemessen an den miserablen Bedingungen denen kassenfinanzierte Therapiepraxen unterliegen, noch relativ hoch.  Das findet man leider nicht mehr sehr oft.

Andere Praxen empfehle ich grundsätzlich nicht, da ich nicht wissen kann welchen Therapeuten Sie dort bekommen und wie die sonstigen Bedingungen dort jeweils aktuell sind.

 

Training am Morgen überwindet den inneren Schweinehund

Wie finden Sie einen geeigneten Physiotherapeuten für Ihr Problem?

Am erfolgreichsten sind die Behandlungen für Sie dann, wenn Sie einen Therapeuten finden, der über ein größeres Spektrum an Möglichkeiten ( diagnostische Testverfahren, Behandlungstechniken, Therapiekonzepte) verfügt, der Ihnen (und auch Ihren körperlichen Signalen) zuhört, der  flexibel seine Therapie an Ihre Bedürfnisse und Reaktionen anpasst und dem Sie vertrauen. Fragen Sie Ihren Arzt, oder Freunde, Nachbarn etc. nach Ihren Erfahrungen. Internetbewertungsportale sind kaum aussagekräftig und auch die Webseiten der Anbieter, sind leider oft veraltet und wenig informativ. Hinweisend ist es oft, wenn Ihr Therapeut neben seiner Berufsausbildung noch weitere Leistungen (Fortbildungen, Zertifikate) anbieten kann. 

 

Warum hilft Ihnen die Behandlung nicht immer?

Mit Physiotherapie erreichen wir eine Erfolgsquote von etwa 70-80%.

Was bedeutet das?

Es bedeutet, dass der weitaus größte Teil der Patienten eine Verbesserung Ihrer Funktionen und eine Linderung negativer Symptome erreicht, wenn sie regelmäßig eine gewisse Anzahl von Terminen (i.d.R. 3 Rezepte a' 6-10 Behandlungen) wahrgenommen haben.

Es bedeutet aber leider auch, dass rund 25% aller Patienten keine ausreichende Verbesserung Ihrer Probleme in den vorgegebenen Regelbehandlungen erreicht. 

Tipps (Ursachenforschung):

-Nicht jeder Therapeut ist für jeden, individuellen Patienten, mit seinen speziellen Problemen immer, optimal geeignet. Hier kann manchmal ein Therapeutenwechsel helfen.

-Ebenso kann man nicht jedes Problem, bzw. jede Erkrankung immer durch physiotherapeutische Maßnahmen effektiv beeinflussen.

-Medikamente oder chirugische Behandlungen sind mannchmal unumgänglich.

-Und natürlich gibt es auch Probleme, deren Ursachen auf Ihrer seelischen Ebene liegen und therapeutisch einen entsprechenden Zugang benötigen.

-Leider gibt es auch Störungen, die einen langfristigen Behandlungsbedarf von mehreren Monaten oder sogar Jahren haben. Dazu zählen autoimmune-, neurologische-, rheumatische- aber auch manche orthopädische meist chronische Erkrankungen.

- Manchmal liegt es auch an Ihnen selbst, wenn Sie nicht bereit oder in der Lage sind zuhause etwas zu tun (Übungen, Sport) oder sich schlecht ernähren.

- Sehr selten kann es auch einmal Erkrankungen und Symptome geben die man nicht "heilen", sondern vielleicht nur lindern kann und mit denen Sie leben müssen.

 

Um einschätzen zu können was für Sie zutrifft, brauchen Sie einen guten Arzt, einen guten Therapeuten, die bestmögliche Diagnostik, eine offene, ehrliche Kommunikation und natürlich auch in manchen Fällen, etwas Selbstreflexion.  

 

Was müssen Sie zu einem Therapieerfolg beitragen?

Sie sind immer auch selbst gefordert etwas in Ihrem Leben zu verändern, indem Sie z.B. Zeit finden regelmäßig etwas für sich zu tun (gezielte Übungen, Sport, Entspannungstraining) und mit der nötigen Geduld und Disziplin an Ihren Problemen arbeiten. Leider verschwinden nicht alle Probleme von selbst, manchmal ist an dem "frechen" Spruch "Turne bis zur Urne" etwas dran. Und recht häufig gehört es auch dazu, auf anderen Ebenen etwas zu verändern, dass könnte z.B. eine Ernährungsumstellung, Veränderungen am Arbeitsplatz oder die therapeutische Arbeit an psychisch bedingten Spannungen sein.

Am meisten Bewegung haben Jogginghosen in der Waschmaschine

 

Wie bekommen Sie die fachlich bestmögliche Therapie?

​Die Ausbildung Ihres Physiotherapeuten ist nur eine Kurzausbildung (3Jahre), für die er in vielen Fällen auch noch Schulgeld bezahlen musste. Wesentliche Teile dessen, was Ärzte verordnen können, wie die manuelle Therapie (MT), neurologische Erwachsenentherapie (KG-ZNS), neurologische Kinderbehandlung (KG-ZNS), manuelle Lymphdrainage (MLD), Therapie am (Sport-)Gerät (KGG, auch D1), Kiefergelenksbehandlung (CMD) werden nicht oder kaum unterrichtet. Therapeuten müssen dafür nach Ihrer Berufsausbildung zusätzliche kosten- und zeitintensive Kurse besuchen und Zertifikate erwerben. Sonst dürfen sie diese Behandlungen nicht durchführen.

Dieser Irrsinn führt dazu, dass ein ausgebildeter Physiotherapeut mit staatlicher Anerkennung etwa 50% aller Patienten nicht behandeln darf.  

Tipps:

-Suchen Sie sich einen Therapeuten mit der Zusatzausbildung "manuelle Therapie" (MT). Ihr Therapeut hat dann immer mehrere Jahre Berufserfahrung und zusätzliche Qualifikationen.

-Bei neurologischen Problemen, lassen Sie sich "KG-ZNS" (Bobaththerapie, PNF o.Äh.) verordnen. Auch hier ist Ihr Therapeut dann besonders qualifiziert und bekommt mehr Behandlungszeit für Sie (i.d.R. 30 Min. statt 20 Min.).

Erklären Sie Ihrem Arzt, dass er mit diesen höherwertigen Verordnungen (KG-ZNS, manuelle Th., ergänzende Wärme oder Kälteanwendungen) die Warscheinlichkeit erhöht, dass Sie in qualifiziertere "Hände" kommen, die mehr Zeit für Sie haben.

-Bei Kieferproblemen (CMD), gehen Sie nur zu einem Therapeuten, der hier eine Zusatzausbildung gemacht hat. Fragen Sie danach!

 

Warum ist die Behandlungszeit oft viel zu kurz?

​Die durch die Verträge mit den Kassen vorgegebene Mindestbehandlungszeit, beträgt für die häufigsten Anwendungen wie: Krankengymnastik, manuelle Therapie und Massage nur 15 Minuten (= 4 Patienten/Std.).

Real sind das aber nur 10 Minuten reine Behandlungszeit, da die Zeit Untersuchung, Dokumentation, Umziehen und all die Dinge, die unmittelbar mit der Behandlung zu tun haben, beinhaltet.

Das ist viel zu wenig, um eine sinnvolle und qualifizierte Behandlung durchzuführen! Selbst wenn die meisten Praxen 20 Minuten (sehr selten auch mal mehr) für Sie einplanen, bleiben real nur 15 Minuten für Ihre Behandlung übrig. Das reicht i.d.R. nur für einzelne lokale Probleme, aber kaum für eine umfassende funktionelle, ganzheitlich ausgerichtete Behandlung. 

Tipps:

-Klären Sie vorab, wie viel Behandlungszeit man für Sie reservieren kann (15, 20, 25, 30 Min. Takt?). Das hängt v.a. von den Betriebskosten und der Einnahmesituation einer Praxis ab  und/oder auch manchmal von dem Qualitätsstandard ab, den eine Praxis für sich festlegen will.

-Lassen Sie sich eine Doppelbehandlung verordnen bzw. vereinbaren Sie diese mit Ihrer Therapiepraxis, wenn Ihre Praxis nur 15 oder 20 Minuten Zeit für Sie hat. Sie bekommen dann die doppelte Zeit (30-40 Min.), allerdings auch nur die Hälfte der möglichen Behandlungen. Das lohnt sich besonders dann, wenn Sie komplexere oder auch mehrere Probleme haben! Der Effekt ist meist besser als viele Behandlungen zu bekommen, in denen Sie im Schnelldurchlauf "abgefertigt" werden.

-Eine zeitlich und fachlich bessere Versorgung erhalten Sie auch, wenn Sie sich "Manuelle Therapie" mit dem Zusatz: "heiße Rolle" (oder Eisbehandlung wenn "Wärme" nicht passt) verordnen lassen. Sie können dann mit Ihrem Therapeuten die zeitlichen Schwerpunkte für die Behandlung ( z.B. längere Behandlung dafür weniger Wärme/Eis oder umgekehrt) so abstimmen, wie Sie es brauchen. Für neurologische Patienten gilt das analog für die Verordnung: KG-ZNS (30 statt 20 Min.).

-Lesen Sie auch unbedingt weiter unten den Abschnitt über passende "Therapie-Bekleidung".

-Alternativ können Sie auch eine private Zusatzbehandlung "buchen", die man dann an Ihre Kassenbehandlung als "Block" dranhängt. Z.B. um Bereiche des Körpers zu behandeln, die von der "Kassenverordnung nicht abgedeckt sind (z.B. Rücken und Schulter oder Hüfte und Lendenwirbelsäule oder ggf auch eine entspannende Massage als Abschluss).

 

Warum dauert es oft Wochen bis Sie einen Termin bekommen?  

​Die Kassen- Vergütung für Krankengymnastik, ist sehr gering (Durchschnitt ca. 20€). Für Anwendungen wie Massage, Lymphdrainage, D1 (med. Training), sind die Kassenhonorare gemessen an der vorgegebenen Behandlungszeit, noch deutlich geringer, so dass viele Praxen diese Therapien kaum noch anbieten können. Stundenumsätze von 40€  oder sogar weniger, sind keine Seltenheit, je nach Anwendungen und zeitlicher Planung.

Wenn Sie einen Handwerker oder Automechaniker kennen, der für dieses Honorar (legal!) arbeiten würde, schicken Sie mir bitte sofort seine Adresse.

Übrigens, schaden Sie Ihrer Therapiepraxis und auch anderen Patienten noch mehr, wenn Sie Ihren Termin nicht einhalten und nicht oder sehr kurzfristig absagen und damit Leerlauf produzieren.

Konsequenz der knappen Kassenhonorare sind oft ein eher geringes Gehalt und recht schlechte Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter (Ausnahmen bestätigen die Regel). Auch die gesellschaftliche Anerkennung ist leider nicht sehr groß.

Viele junge Menschen schreckt es ab wenn sie hören, dass sie für eine anspruchsvolle Ausbildung kein Geld bekommen sondern oft  sogar noch Schulgeld bezahlen sollen und am Ende v.a. wirtschaftlich relativ perspektivlos dastehen oder noch weitere kostenintensive Fortbildungen auf sie zu kommen um im Job konkurenzfähig zu sein.

Frustation ist  eine der häufigeren Ursache, dass nur 2/3 aller Fachschüler Ihre Ausbildung beenden, und bis zu 50% aller Therapeuten im Laufe Ihres Berufslebens den Job verlassen (Fresenius Studie).

Folge ist ein zunehmender Therapeutenmangel und damit immer längere Wartezeiten auf einen Therapieplatz für Patienten. Die Versorgung mit Hausbesuchen, mit manueller Lymphdrainage und Massagen ist teilweise so schlecht wie nie zuvor.  

Tipps:

-Lassen Sie sich auf die Warteliste setzen, jeden Tag sagen Patienten ab und die Chance relativ schnell einen Therapieplatz zu bekommen ist groß, wenn Sie flexibel einspringen können und die Praxis an Sie denkt, wenn mal ein Termin kurzfristig frei wird. Bringen Sie sich dafür nachhaltig in Erinnerung!

- Rufen Sie mehrere Praxen an, die Chance einen Termin zu bekommen ist dann größer, wenn Sie vielleicht eine Praxis erwischen, bei der vielleicht jemand abgesagt hat.

-Halten Sie Ihre Termine ein, oder sagen Sie rechtzeitig ab, akzeptieren Sie, dass Sie widrigenfalls (kurzfristige Absagen, Termin vergessen, privater/beruflicher Stress etc.) Ihrer Praxis die Leerlaufzeit erstatten müssen. Egal welche Gründe vorliegen, die entstehenden Kosten muss jemand übernehmen.

-Regeln Sie alle organisatorischen Dinge wenn möglich, mit den Rezeptionskräften ihrer Praxis und nicht mit Ihrem Therapeuten, damit dieser mehr Zeit für Ihre Behandlung hat.

Fitnessstudios machen nur fit wenn man hingeht.

Was soll ich bloß anziehen???

Das klingt vielleicht nach einem banalen Thema, aber das ist es nicht. Die Umziehzeit zählt zu der von der Kasse vorgebenen Behandlungszeit (15-25 Min.) und da machen 5 Minuten (Beginn und Ende der Behandlung) schon 25% Ihrer Behandlungszeit aus, wenn man 20 Minuten veranschlagt.

Denken Sie praktisch! Blusen Hemden, die man umständlich knöpfen muss, Röcke, Kleider, Strumpfhosen, Straßenhosen und alles was wenig elastisch und vielleicht eng geschnitten ist, ist wirklich unpraktisch. Wenn Sie geschickt planen, müssen Sie viele Dinge garnicht ausziehen dass ist vielleicht für Sie oder auch Ihren Therapeuten manchmal angenehmer und man spart Zeit, die man besser nutzen kann.

Für jüngere Patienten spielt das alles sicherlich eine weniger große Rolle, einfach weil sie sich zumeist schneller bewegen können aber gerade ältere und motorisch eingeschränkte Patienten tun sich oft schwer damit Kleidung an- und auszuziehen. Für manche Menschen muss man schon 10 Minuten einplanen und letzendlich von der Behandlungszeit abziehen. Das ist wirklich bedauerlich! Aber das kann man ändern und diese Zeit locker auf fast "Null" bringen, wenn man weiß wie.    

Tipps:

Eine elastische oder/und weit geschnittene Hose, die man hochschieben kann ( z.B. für Kniebehandlungen) oder runterziehen kann ( z.B. bei LWS/Beckentechniken) wie z.B. eine Jogginghose oder eine Shorts an wärmeren Tagen. Die brauchen Sie meist nicht auszuziehen.

Ein ärmelloses, weiteres, möglichst tief ausgeschnittenes Shirt, Unterhemd, oder Top (HWS- Schultergürtelbehandlungen), was sie dann während der Behandlung oft  gut anbehalten können. Oben-drüber, Pulli oder Sport-Jacke, die Sie schnell an- und ausziehen können.

Zeitsparend wäre es auch, wenn Sie sich schon vor der Behandlung umziehen könnten, z.B. wenn Sie von unterwegs kommen.

Also, ich fasse zusammen:

1. Alles was Sie schnell an- und ausziehen können, indem Sie sich gut bewegen können und dass elastisch und weit genug ist, um es flexibel verschieben zu können, ist prima!

2. Alles was Ihr Therapeut/in nicht anfassen darf oder auch meistens nicht möchte, braucht diese(r) auch nicht unbedingt anzuschauen. Wählen sie Ihr Outfit auch danach aus, dass Sie sich gut und sicher damit fühlen!  

 

Warum müssen Rezepte so oft geändert werden?

​Krankenkassen und Ärzteverbände haben ein kompliziertes Regelwerk (Heilmittelkatalog) mit hohem Fehlerpotential verfasst, dass genau vorschreibt wieviel, wann auf welche Weise verordnet werden darf. Nicht Sie, Ihr Arzt oder Ihr Therapeut entscheidet wie und wie oft behandelt werden darf, sondern ein Katalog den sich realitätsferne Verwaltungsmenschen ausgedacht haben. Fehlerhaft ausgestellte Verordnungen werden nicht vergütet. Für viele Kassen ist es ein Sport geworden, möglichst viele Rezepte als fehlerhaft einzustufen um Geld zu sparen. Überprüfen muss das die Therapiepraxis und Sie als Patient dürfen dann noch einmal zum Arzt rennen, wenn ein "Kreuzchen" an der falschen Stelle ist oder realitätsferne Fristen nicht eingehalten werden können. Das kostet Sie und Ihren Therapeuten sinnlos Zeit und  Ihrer Therapiepraxis nicht selten, auch eine Menge Geld.

Ein weiterer Grund liegt darin, dass die Software für Rezepte unausgereift ist oder die Arzthelferinnen damit nicht gut zurechtkommen. Manchmal fehlt es auch an der nötigen Zeit und Konzentration, alle erforderlichen Textbausteine, Zahlen und Kreuzchen korrekt auszufüllen und  vor dem Ausdruck noch zu kontrollieren.  

Tipps:

Überprüfen Sie selbst Ihr Rezept auf Vollständigkeit und Korrektheit, so gut Sie das können, bevor Sie die Arztpraxis verlassen (fragen Sie da auch gerne Ihre Therapiepraxis worauf Sie achten können).

Lassen Sie sich von der Arztpraxis eine längere Frist (normal 14 Tage) für den Beginn Ihrer Behandlung eintragen, z.B. 4-6 Wochen sonst ist Ihr Rezept verfallen, wenn Sie nicht zeitnah einen Terminbekommen und Sie dürfen noch einmal zum Arzt rennen, um es aktualisieren zu lassen.

Akzeptieren Sie, Ihren Aufwand eine fehlerhafte Verordnung korrigieren zu lassen. Für Ihre Therapiepraxis bedeutet eine solcher Service für Sie ein Aufwand, der zu Lasten der Therapiezeit gehen würde. Telefonate, Faxe, E-Mails mit Arztpraxen sind oft zeitaufwendig und bedürfen häufig einer Nachfrage.

Kümmern Sie sich auch rechtzeitig (3-4 Wochen im vorraus) um Folgetermine, wenn Sie eine Folgeverordnung erwarten, damit die Behandlung nicht länger unterbrochen werden muss.

 

Was können Sie tun, wenn Ihr Arzt nichts verordnen will?

Verordnet Ihr Arzt mehr Heilmittel als der Durchschnitt seiner Fachkollegen (Budgetierung), droht ihm ein Regressverfahren der Krankenkasse, d.h. dass ein Teil seiner Honorare ggf. gekürzt wird (Rückzahlungen). Um dass zu verhindern, muss er alles was er tut, umfangreich dokumentieren (das kostet Zeit und Nerven) oder möglichst wenig verordnen (das spart Zeit und Nerven). Letzeres, ist leider viel zu oft die Realität.

Es ist nachvollziehbar, dass man als Arzt auch Unternehmer ist und wirtschaftlich denken muss. Es  ist aber aber medizinisch und menschlich betrachtet ein "Trauerspiel", wenn nicht mehr das verordnet wird, was notwendig ist, um Sie schnell wieder gesund und fit zu bekommen.

Tipps:

-Überzeugen Sie Ihren Arzt davon, dass Ihr Problem keine Bagatelle ist (übertreiben Sie ruhig etwas), Ihnen Physiotherapie wichtig ist und ggf. schon oft geholfen hat. Danken Sie Ihm, wenn er sein knappes Budget für Sie nutzt, oft bedeutet es, dass er systembedingt dafür andere Patienten schlechter versorgen kann.

-Melden Sie auch Ihrem Doktor zurück, wenn Ihnen die Behandlung gut getan hat. Auch das motiviert Ärzte, bei Verordnungen von Heilmitteln!

-Bei Behandlungen, die aufgrund ihrer Schwere oder ihres chronischen Verlaufes einen langfristigen Behandlungsbedarf haben, gibt es eine Diagnoseliste der Krankenkassen (z.B. neurologische Krh, rheumatische Krh. u.a.m.), die auch Ihr Arzt kennen sollte. Bei diesen Diagnosen, darf Ihnen Ihr Arzt die Behandlungen langfristig verordnen und diese werden dann nicht(!) in sein Budget hineingerechnet. Weisen Sie Ihren Arzt auf diese Möglichkeit hin, wenn Sie davon betroffen sind. Sie können diese Diagnoselisten googeln oder bei Ihrer Krankenkasse erfragen.

 

Werden Privatpatienten bevorzugt?

Nein! Im Therapiebereich herrscht erfreulicherweise (oder sollte man sagen bedauerlicherweise?) Gleichberechtigung. 

Fast alle Privatversicherungen bezahlen  für Heilmittel wie eine Physiotherapie, oft sogar vertragwidrig (schauen Sie in die AGB Ihrer Versicherung), für eine normale Krankengymnastik, nur ca. 25€ gemäß (Beamten-)Beihilfesatz, wenn Sie nicht einen besseren Vertrag abgeschlossen haben oder sich gegen Ihre PKV durchsetzen.

Das ist mittlerweile fast das Gleiche wie es die Krankenkassen (ca. 20€) tun, erfordert aber wg. der Einzelabrechnung, der Einzelverträge, Zahlungserinnerungen/Mahnungen z.T. mehr Aufwand. D.h. je nach dem was Ihre Therapiepraxis Ihnen an Eigenleistungen zumutet, erhalten Sie die gleiche mäßige Versorgung (Wartezeiten, Therapielänge etc.) wie ein "AOK"-Patient.

Vielleicht ist das gerecht, aber vielleicht finden Sie das auch bedauerlich?

Tipps: 

- Versichern Sie sich besser, verhandeln Sie da mit Ihrer PKV.

- Nehmen Sie ggf. einen höheren Eigenanteil in Kauf.

- Handeln Sie mit Ihrer Therapiepraxis eine bessere Versorgung aus (z.B. Doppelbehandlungen), wenn Ihnen die 20 Minuten Therapie nicht ausreicht.

- Lassen Sie sich eine Zusatzleistung wie Fango, heiße Rolle oder Eis verordnen und am besten eine Zertifikatsleistung, wie manuelle Therapie oder KG-ZNS (KG-Neuro) rezeptieren.

 

Problem: Keine Hausbehandlungen?

Viele Patienten machen derzeit die Erfahrung, dass Sie keine Therapiepraxis finden, die in absehbarer Zeit freie Termine, für Hausbehandlungen hat.

Woran liegt das?

Hausbesuche sind zeitaufwendig (Fahrtzeit,Parkplatzprobleme etc.) , kostenintensiv (Auto) und für die Therapeuten körperlich belastend (keine Hilfsmittel, verstellbare Therapieliege, erhöhtes Unfallrisiko etc.)  Dagegen steht eine Vergütung  für Fahrtkosten und zusätzlichem Zeit-und Kraftaufwand) der Krankenkassen von 13-20€ zusätzlich zur Therapieleistung. Eine Taxifahrt wäre teurer...

Wenn Sie in einer Pflegeeinrichtung wohnen, bezahlt die Krankenkasse noch weniger, selbst wenn Sie als einziger Patient dort angefahren werden. Das ist nicht mehr kostendeckend und beschämend. Viele Therapiepraxen können deshalb nur sehr begrenzt Hausbesuche anbieten und fahren Pflegeheime garnicht mehr an, wenn Sie nicht dort die gesamte Betreuung übernehmen können.

Wann sind Hausbesuche überhaupt zulässig?

Erforderlich für einen ärztlich verordneten Hausbesuch, ist immer eine medizinische(!) Indikation  wie z.B. eine Transportunfähigkeit des Patienten oder eine Gefährdung von Therapiezielen, durch die Belastungen der Anfahrt. 

Eine solche, enge Indikation, liegt bei strenger Betrachtung, nur sehr selten vor. 

Wenn Sie z.B. Ihren Arzt aufsuchen können, familiäre oder andere Besuche machen können oder grundsätzlich in ein Auto/Taxi steigen könnten, liegt eine medizinische Indikation für einen Hausbesuch i.d.R. nicht(!) vor und Sie könnten in den meisten Fällen eine Therapiepraxis aufsuchen.

Ein fehlendes Auto oder eine fehlende Begleitung oder hohe Taxikosten oder Wetterwidrigkeiten sind keine medizinische Indikation. Hier ist Ihre Krankenkasse gefordert für Ihre Versorgung das notwendige zu veranlassen und zu bezahlen!

Natürlich kann es da Ausnahmen geben:

»Neurologische Patienten, für die eine Auto- oder Rollstuhlfahrt großer Stress mit nachteiligen körperlichen Reaktionen (Spastik, Krämpfe, Schmerzen etc.) bedeuten würde.

»Schwache, labile oft auch sehr alte Menschen, mit Herz- und Kreislauf oder anderen, schweren organischen Problemen.

»Patienten nach akuten, frischen Verletzungen oder Operationen.

Warum ist eine Praxisbehandlung immer sinnvoller?

Eine Hausbehandlung ist fast immer, je nach den zu behandelnden Problemen, weniger effizient als eine Praxisbehandlung. Ein großer Teil aller manuellen und aktiven Möglichkeiten, die für eine optimale Behandlung sinnvoll wären, sind im Hause des Patienten nicht oder nur eingeschränkt durchführbar.

Auch sind die Bedingungen im Privathaushalt (Treppen, Möbel, Teppiche, Haustiere etc.), vielfach unfallträchtiger, als in einer behindertengerechten Praxis.

Was bedeuten Hausbesuche für Ihren Therapeuten?

-Bei einer Hausbehandlung wird Ihr Therapeut seinen Rücken und seine Gelenke in vielen Fällen wesentlich mehr belasten müssen, als in einer Praxis, wo ihm diverse Hilfsmittel zur Verfügung stehen.

-Er wird das eine oder andere an Therapiemöglichkeiten, welche vielleicht medizinisch sinnvoll oder sogar erforderlich wären zu seinem eigenem und ggf. auch manchmal zu Ihrem Schutz (Sturzrisiko), nicht durchführen können.

- Sowohl im ländlichen Raum mit langen Fahrtwegen als auch in den Städten mit Staus, Baustellen und Parkproblemen (Knöllchenrisiko!) ist der Zeitaufwand bis zu doppelt so hoch, wie bei der Behandlung von Praxispatienten. Deshalb werden, wenn überhaupt, oft nur Patienten angenommen, die man zügig und gut erreichen kann.

Haben auch Patienten an der Hausbesuchsmisere Ihren Anteil?

Leider schon! Bei den Engpässen für eine häusliche Versorgung, spielt es auch eine nicht unerhebliche  Rolle, dass viele Kapazitäten mit Patienten belegt sind, die mit familiärer Hilfe, mit einem Taxi oder dem E-Rollstuhl ohne weiteres in eine Praxis kommen könnten, aber Kosten, Stress, schlechtes Wetter und Anstrengung nicht auf sich nehmen wollen bzw. das ganze nicht gut und zuverlässig organisiert bekommen.

Das ist menschlich verständlich, entspricht aber nicht der strengen, geforderten medizinischen Indikation und führt dazu, dass die Patienten die wirklich aus medizinischen Gründen eine Hausbehandlung benötigen, oft keine Termine mehr bekommen können.

Therapieleistungen sind kein Pizza-Service.  

Tipps:

Suchen Sie in Ihrem Interesse nach einer Möglichkeit, ihre Behandlung in einer Praxis durchzuführen bzw. wechseln Sie vom Hausbesuch zur Praxisbehandlung, sobald Sie wieder etwas stabiler geworden sind.

Nehmen Sie die Anstrengungen,  den Stress und die Kosten dafür in Kauf, die Sie verkraften können. Es lohnt sich, wenn Ihr Ziel nicht eine Minimalversorgung sondern die bestmögliche therapeutische Versorgung ist. 

➥ bedenken Sie dass der Weg in eine Praxis bei allen Mühen, sogar einen Trainingseffekt haben kann, der dazu beiträgt, ein Stück Aktivität, Selbstbestimmung und Freiheit zurückzugewinnen. Außerdem helfen Sie denjenigen, die wirklich das Haus nicht verlassen können.

Wenn Sie keine Praxis finden, die Ihnen eine Hausbehandlung anbieten kann (zur Zeit gibt es kaum Termine oder wochen-monatelange Wartezeiten, s.o.), wenden Sie sich an Ihre Kasse. Diese ist gesetzlich verpflichtet, Ihre Versorgung zu gewährleisten. Dazu gehört es auch, einen Transport, z.B. mit dem Taxi in eine Praxis zu bezahlen. Das setzt vorraus, dass Sie keinen Therapeuten finden, der zu Ihnen ins Haus kommen kann aber alternativ, Praxistermine angeboten bekommen und noch so fit sind, eine Autofahrt unbeschadet überleben zu können.

➥ Unterstützen Sie Ihren Therapeuten so gut Sie können. Besprechen Sie z.B. miteinander, ob die Anschaffung einer Therapieliege (kostet ca. 100€) oder anderer Hilfsmittel, sinnvoll und erleichternd für sie beide sein könnte, insbesondere wenn Sie längerfristig im Haus behandelt werden müssen.

 

Welche Ursachen haben die Probleme bei der Heilmittelversorgung?

Da sind neben den oben von mir beschriebenen, strukturellen Problemen (schlechte Bezahlung, Schikanen der Kassen, hohe Zulassungshürden, sinnlose Vorschriften, Überregulierung etc.) die Egoismen jeder Gruppe, die ungleiche Machtverteilung (wer hat das Geld?) und eine Politik, die sich dafür kaum interessiert und nicht für Ausgleich sorgt.

Jahrzehntelang war Sparen wichtiger als eine gute medizinische Versorgung. Erst jetzt, wo das System zunehmend versagt, (Therapeutenmangel) werden erste Schritte unternommen.

Tipps:

-Wechseln Sie konsequent Ihre Kasse, wenn Sie merken, dass Sie nicht gut betreut werden

-Fragen Sie Ihre Therapiepraxis, welche Kassen besonders schlecht bezahlen und schikanös gegenüber Ihrem Heilmittelerbringer agieren. Diese Kassen werden auch Ihnen gegenüber wenig kulant und fair sein, auch wenn es bisher vielleicht keine Probleme gab. Die werden garantiert kommen, wenn Sie irgendwann auf spezielle medizinische Leistungen angewiesen sind.

-Schauen Sie sich vor der nächsten Wahl an, welche Parteien im Gesundheitssystem echte Verbesserungen durchsetzen wollen oder es durchgesetzt haben und auch, ob das Thema Therapiepraxen überhaupt im Wahlkampf und in den Parteiprogrammen vorkommt.

-Unterstützen Sie Ihre Therapeuten, wenn diese sich für ihre eigenen Belange einsetzen (Demos, Aktionen, Streiks). Sie tun es auch für Sie und eine bessere therapeutische Versorgung.

 

Wie können Sie noch für sich selbst sorgen? 

Investieren Sie, wenn Sie es können, auch einmal etwas Geld in Ihre Gesundheit, so wie Sie auch viel Geld für andere Dinge ausgeben. Eine  private Physiotherapie oder Massage oder was auch immer Sie mit Ihrer Therapiepraxis aushandeln können und wollen, dient Ihrem Wohlbefinden und Ihrer Gesundheit und kostet vergleichsweise (Urlaub, Auto, Freizeitaktivitäten) wenig Geld. Gibt es etwas wichtigeres?

Ich weiß dass es nervt, wenn man immer für alles bezahlen muss. Aber vielleicht gibt es Dinge für die es sich auch lohnt Eigenleistungen zu erbringen.

 

Gibt es Alternativen zu einer Kassenbehandlung?

​Wenn Sie nicht einige Wochen (manchmal Monate) auf einen Facharzt Termin und danach ggf. auch noch einmal einige Wochen auf einen Physiotherapie Termin warten können und auch die oft begrenzten Bedingungen einer Kassenbehandlung kritisch sehen: 

Kommen Sie auch gerne in meine Praxis, wenn Sie die von mir hier angebotenen Therapiekonzepte: Hypnose und osteopathische-craniosakrale-kinesiologische Körpertherapie kennenlernen möchten, körperliche oder seelische Beschwerden haben und möglichst schnell Hilfe brauchen. 

Manche brauchen eher einen Bewegungsmelder als einen Schrittzähler

 

Informationen über meine physiotherapeutische Arbeit:

 

Meine Ziele für Sie:

Schmerzlinderung

Beweglichkeitsverbesserung

Stabilität (Kraft und Ausdauer)

Koordinationsverbesserung (Gleichgewicht etc.)

Hilfe zur Selbsthilfe

 

Mein Behandlungsaufbau

Anamnese (Befragung) 

Untersuchungstechniken

Behandlungsplanung

Behandlung Ihrer Gelenkfunktionsstörungen

Behandlung Ihrer faszialen, muskulären und neuralen Fehlfunktionen

Instruktion gezielter Übungen

Übungsbehandlung bei neurologischen Patienten

Dein Körper kann alles wenn Du deinen Geist überzeugen kannst

Meine "Philosophie"

Mein Ansatz ist, dass ich mich primär als "Behandler" und erst sekundär als Übungscoach sehe. Mein Job ist der, dafür zu sorgen, dass es Ihnen wieder besser geht. Den aktiven Part Ihrer Behandlung übernehmen Sie (nach Anleitung) selbst, als möglichst lebenslange "Hausaufgabe".

Grundsätzlich ist Ihr Körper so konstruiert, dass er äußere Reize wie z.B ein Bewegungstraining oder auch Sport, immer optimal für sich verarbeitet und das Bestreben hat, sich selbst ins Gleichgewicht zu bringen. Allein unspezifische Bewegung (Laufen, Gehen, Herumtoben, Tanzen etc.) hat schon einen positiven gesundheitlichen Effekt. Eine erkrankte, gereizte, verspannte oder blockierte Struktur kann jedoch Trainingsreize nicht oder nur schlecht verarbeiten. 

Meine  Aufgabe ist es, Ihre Gelenke Muskeln, Nerven und Faszien so weit zu verbessern, dass Sie Trainingsreize (Sport, Gymnastik etc.) wieder optimal verarbeiten können. Dazu gehört v.a. eine Schmerzreduzierung, eine Optimierung der "Infrastruktur" (Lymphfluss, Durchblutung, Steuerung) und eine Verbesserung der lokalen Mobilität aller genannten Strukturen (manualtherapeutischer Ansatz).

Die Mittel dafür sind v.a. die manuellen Therapietechniken zur Verbesserung Ihrer lokalen und allgemeinen Beweglichkeit (Deblockierung), spezielle Massage- und Dehntechniken für Muskulatur und Faszien sowie auch Mobilisierungstechniken für Ihre Nervenstränge. Hier nutze ich vorrangig klassische, physiotherapeutische Konzepte und dort wo es Sinn hat, auch osteopathische Techniken.

Wenn Sie noch nicht über ein sinnvolles Übungsprogramm verfügen oder ein aktualisiertes "Update" benötigen, besprechen und üben wir gezielt, stabilisierende, mobilisierende und koordinative Übungen, für Ihr "Heimprogramm", die sich aus aus Ihrer medizinischen Diagnose sowie den Untersuchungs- und Behandlungstechniken ergeben.

Ergänzend sollten Sie Bewegung in Verbindung mit Spass, in Ihren Alltag integrieren. Es muss nicht immer ein spezifisches Übungsprogramm sein. Gehen, Laufen, Tanzen oder Schwimmen Sie. Fahren Sie Fahrrad oder betätigen Sie sich körperlich z.B. im Garten. Suchen Sie sich eine für Sie passende Sportgruppe bei der Sie Spass haben oder gehen Sie in ein gutes Fitnessstudio.

Ohne Ihre aktive Mitarbeit, kann die beste Therapie nicht langfristig erfolgreich sein!

Ausnahmen sind hier die neurologischen Patienten, die für Ihre Bewegungsverbesserung überwiegend aktiv arbeiten müssen und das alleine zuhause, aufgrund Ihrer Behinderung, nur sehr begrenzt können. Hier sind die Therapiestunden tatsächlich in vielen Fällen (je nach Zustand und Problemen) überwiegend aktiv unterstütztes Bewegungstraining. Allerdings reichen auch hier 2mal 30 Minuten Bewegung pro Woche nicht aus. Besprechen Sie mit Ihrem Therapeuten was Sie täglich machen können, um nicht einzurosten. 

 

Meine Therapie Konzepte

und (Abrechnungs-)Zertifikate:

KG-ZNS/neurologisch (Bobath-Therapie, PNF Technik)

Manuelle Therapie (Maitland)

Kieferbehandlung (CMD)

Osteopathische-craniosakrale Techniken (im Rahmen der manuellen Therapie)

Sehnen/Bänder Techniken nach  Dr. Cyriax (Querfriktion)

Muskelfunktionsbehandlung (Brüggertherapie, Funktionelle Bewegungslehre)

Muskel und Faszien Techniken (Massagen, Dehnung etc.)

Neurale Mobilisation (Nervenschmerzen und Störungen)

Tiefenentspannungstechniken (Selbsthypnose und progressive Muskelentspannung)

KG am Gerät (med. Training)

Funktionelle Übungstherapie (coaching)

Massagen (medizinisch und zur Entspannung)

u.v.m.

 

Die Behandlungen von Kleinkindern und Babys (KG-ZNS-Kinder) sowie die manuelle Lymphdrainage (MLD) führe ich nicht durch!

 

Noch Fragen?  Schicken Sie mir eine Mail oder rufen Sie an!

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