Hypnose: Depressionen und Burnout

Die Hypnosetherapie ist anders als viele andere Methoden ein Weg, die emotionalen, mentalen und traumatischen Grundursachen einer depressiven Erkrankung zu verarbeiten und damit dieser Erkrankung den "Nährboden" zu entziehen, aus dem Sie ursprünglich entstanden ist und aus dem sie immer noch weiterwachsen kann.

 

Depressionen und Burnout, wenn Ihre Seele am Ende ist  

Depressionen sind eine ernsthafte und lebensgefährliche Erkrankung. Nach heutigem Wissen, geht der weitaus größte Teil aller Selbstmordversuche, auf das Konto dieser Erkrankung. Sie gehört also zu den tödlichsten Erkrankungen die es gibt.

Wenn Sie unter einer wirklich schweren Depression leiden, sollten Sie sich umgehend therapeutisch und ggf. auch medikamentös in medizinische bzw. psychiatrische Behandlung begeben. In solchen, schweren Fällen liegen meist schon hirnorganische Veränderungen (Neurotransmitterungleichgewicht, Rezeptorenemfindlichkeit, ggf. auch entzündliche Vorgänge) vor, die einen "normalen", hypnosetherapeutischen Zugang kaum noch zulassen.

Leichtere bis mittelgradige Formen einer Depression, sind jedoch oft sehr gut ambulant, mit Hypnosetherapie behandelbar. Oft wird eine Depression durch krisenhafte Lebensumstände (Verlust, Unfall, Krankheit, Gewalt) ausgelöst und basiert in vielen Fällen auf extrem "schiefgelaufene" Umstände, in unserer Entwicklung.

Du schuldest Deinem Träumen ein Leben

Warum Depressionen auch Sie treffen könnten

In manchen Fällen findet man eine genetische Vorbelastung, in anderen Fällen können auch körperliche Probleme (Schilddrüse, Nebennieren, Sexualhormone), eine Depression begünstigen oder verursachen. Aktuelle Forschungsprojekte untersuchen auch, ob ggf. entzündliche, autoimmune Vorgänge im Gehirn, eine Rolle spielen könnten.

In vielen anderen Fällen, sind  Depressionen eine Folge von Dingen, die in Ihrer Vergangenheit einen negativen Einfluss auf Ihre Seele hatten. Mangelnde Selbstliebe, ein geringes Selbstwertgefühl und fehlendes Grundvertrauen, können hier  sehr oft eine wichtige Rolle gespielt haben. Es fehlte in der Kindheit vielleicht an ausreichender Liebe, Unterstützung , Wertschätzung und Sie haben  möglicherweise, dass Gegenteil davon erfahren.

Oft spielen auch traumatisierende Erlebnisse, die mit körperlicher oder psychischer Gewalt verbunden waren, eine Rolle bei der Entstehung dieser Krankheit.

Aus all dem entwickeln sich dann viele negative Glaubenssätze, die wie ein "Gedankenkarussell" im Kopf kreisen, wie z.B. "ich bin nichts wert", "ich genüge nicht" "ich darf nicht glücklich sein", "ich bin an allem Schuld", "alles läuft gegen mich", "nichts ergibt einen Sinn" usw. usf..

In einem Leben häufen sich dann naturgemäß auch schlechtere Erfahrungen an, die mit der oben beschriebenen mentalen und emotionalen "Grundausstattung", negative Gefühle und Denkmuster immer mehr verstärken. Am Ende ist es dann vielleicht zu viel Belastung und eine aktuelle Krise bringt das ganze dann zum "Ausbruch".

Hier gibt es Menschen, die dafür eine höhere Sensibilität und ein höheres Risiko haben.

Oft sind Depressionen neben den erwähnten Selbstwertproblemen und traumatischen Erlebnissen, auch mit Angststörungen eng verknüpft, da hirnphysiologisch ähnliche Prozesse ablaufen. Depressionen machen Angst und Angst macht manchmal depressiv!

 

Depressionen, wann wissen Sie, ob Sie betroffen sind? 

Typische Symptome (wenn es die überhaupt gibt) sind: Ihre Stimmung ist negativ und eingeengt, Sie fühlen sich leer und "gefühllos", verlieren Ihr Interesse an fast allen Dingen und Freude an allem was Sie tun oder erleben, Sie haben kaum noch Antrieb  für normale Alltagsdinge und fühlen sich körperlich oft müde und schlapp.  Am schlimmsten ist es, wenn Sie die Lust am Leben verlieren und mit dem Gedanken spielen, dem ein Ende zu setzen (ein Fall für die Klinik).

Dazu können diverse Zusatzsymptome, in unterschiedlicher Ausprägung kommen. Ihre Konzentration vermindert sich und Sie haben in vielen Fällen Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle. Außerdem können sich Schlafprobleme, Störungen des Appetits und des Gewichtes (Ab- oder Zunahme) einstellen und oft gehen mit der Depression auch eine Reihe von diffusen körperlichen Problemen wie Schmerzen, Spannungen, Druckgefühle aber auch Kreislauf und Atemstörungen u.v.m. einher. Auch Angst- und Panikstörungen und in vielen Fällen der übermäßige Konsum von Alkohol oder anderen "Drogen", sind häufig mit einer depressiven Erkrankung verbunden.

Allerdings kann sich eine Depression auch anders zeigen, z.B. mit Tendenz zur Aggressivität, übermäßiger Aktivität (Unruhe), zwanghaften Gedanken oder mit fast nur körperlichen Symptomen. Es gibt so viele Formen und Ausprägungen, dass es manchmal sehr schwer ist, eine echte Depression zu erkennen.

Jeder "depressive" Mensch ist anders und auch seine Erkrankung zeigt sich sehr individuell.

Du lebst nicht in der Dunkelheit die Dunkelheit lebt in Dir. 

Hypnosetherapie bei Depressionen

In der Hypnosetherapie steht die Arbeit an Ihren emotionalen Grundproblemen und evtl. traumatischen Erlebnissen, die der wesentlich Teil der Entstehungsgeschichte sein können, im Vordergrund. Hier wird "aufgeräumt".

Mangelnde Selbstliebe und mangelndes Selbstwertgefühl, fehlende Wertschätzung und die daraus vielleicht entstehende Wut, Traurigkeit, Angst oder Schamgefühle, wenn hier Ihre Defizite bzw. Probleme oder ungelöste Konflikte liegen, können Sie in der Hypnose  emotional und nachhaltig verarbeiten und dann in positive Gefühle umwandeln.

Eventuell nicht ausreichend verarbeitete Traumen, können Sie ebenfalls im Rahmen der Hypnosetherapie auf der emotionalen Ebene neu verarbeiten, so dass diese ihre destruktive Wirkung verlieren können.

Haben Sie diesen "Problem-Berg" abgebaut, haben Sie Ihrer Erkrankung die Basis entzogen, auf welcher sie sich aufgebaut hat und Ihre Heilung kann nun Schritt für Schritt erfolgen.

 

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War der Tag mies oder waren nur 5 Minuten mies?

"Burnout", wenn der Akku leer ist

Es gibt immer mal wieder die These, dass es "Burnout" als eigenständige Krankheit gar nicht gibt, immerhin ist Sie jedoch als "ausgebrannt sein" im internationalen Diagnoseverzeichnis (ICD10) mittlerweile gelistet. "Burnout"- Syndrome sind  zunehmend Alltagsthema von vielen Ärzten und Therapeuten, die sich mit stressbedingten Erkrankungen beschäftigen. Sicherlich kann man sie auch als Kombinationsproblem oder als eine spezifische Form der Depression verstehen, aber ein Burnout folgt bestimmten eigenständigen Mustern, so dass man mit diesem Begriff (wenn er denn im Einzelfall zutrifft) durchaus gut arbeiten kann.         

Burnout und Depression haben einige Gemeinsamkeiten aber doch auch eine Reihe von Unterschieden. 

Wie zeigt sich ein Burnout?

Burnout ist eine Störung, die sich aus einer aktuellen Lebenssituation bzw. Krise entwickelt. Hier spielt immer und damit primär, ein zu viel an Stress (meist beruflich oder auch familiär) oft in Kombination mit einem zu wenig an Belastbarkeit und nicht selten auf der Basis einer möglichen individuellen, emotionalen Problematik, die Hauptrolle. Ohne die äußeren Faktoren käme es anders als bei einer Depression, vermutlich nicht zu einer Erkrankung.

Die Symptome ähneln oft denen einer Depression (s.o.), wie negative Grundstimmung, Motivationsprobleme, die sich auf immer größere Bereiche ausweiten, Schlafprobleme, Unruhezustände, Leistungsabfall, Konzentrationsminderung, Angst- und Panikstörungen, Missbrauch von Medikamenten/Alkohol und vielen, wechselnden körperlichen Problemen.

Wenn auch eine Auszeit, ein Wochenende oder ein Urlaub nicht mehr hilft, um aus dem Stimmungstief herauszukommen, hat sich das Problem psychisch und körperlich manifestiert und Sie kommen da in aller Regel nicht mehr ohne Hilfe heraus.

 

Die 4 "Säulen" der Burnout Therapie:

1. In der Therapie wird man zunächst die Hypnose als Entspannungsverfahren nutzen, damit Ihr übererregtes System "herunter fährt".

2. Dann bearbeiten wir mit der auflösenden Hypnose Ihre aktuellen, emotionalen Probleme, die mit Ihrem beruflichen oder familiären Umfeld zu tun haben.

3. Im weiteren Verlauf, werden Ihre evtl. vorhandenen, grundlegenden, emotionalen Defizite und Probleme (Angst, Selbstwertgefühl, Traumen etc.) bearbeitet.

4. Später erfolgt Ihre Stabilisierung, mit Suggestionshypnosen und Entspannungstechniken (Selbsthypnose, autogenes Training, Yoga etc.) 

Burnout Syndrome gehören genau wie Depressionen zu den Erkrankungen, die Zeit und Geduld erfordern. Geben Sie sich die Zeit die Sie brauchen!  

Nervenzusammenbruch, was tun?

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