Corona Virus und Hypnose

Liebe Patienten und Klienten,

hier einige wichtige Hinweise zur aktuellen "Corona" Lage und einer Behandlung hier in meiner Praxis für Hypnose in Henstedt-Ulzburg:


Warum müssen wir keine "Angst" haben?


Warum sollten wir trotzdem vorsichtig sein?


Was können Sie selbst tun?


►Was sollten Sie besser unterlassen?


Wie kann Hypnose Ihnen helfen?


u.v.m.

 

Was wir von einem Virus lernen können


Allgemeine Informationen

Therapie in "Corona" Zeiten:

1. Medizinische und therapeutische Einrichtungen wie auch meine Hypnosepraxis sind und bleiben weiterhin geöffnet, unabhängig von "lock-down" Maßnahmen der Behörden. Lediglich körperorientierte Behandlungen (v.a. auch am Kopf) führe ich bis auf weiteres nicht(!) durch (siehe unten). Dieses ist eine persönliche Entscheidung.

 

2. Es ist aber grundsätzlich für die Dauer von Kontakt- oder Ausgangssperren, im Falle eines erhöhten persönlichen Risikos und auch in lokalen "hot-spots" zu empfehlen, unnötige(!) Kontakte zu vermeiden und nur dann eine medizinische oder therapeutische Einrichtung aufzusuchen, wenn es wirklich notwendig ist. Damit schützen Sie sich, andere Menschen und auch das Gesundheitssystem.

 

3. Sie selbst müssen entscheiden, ob eine Behandlung für Sie zum jetzigen Zeitpunkt  notwendig ist oder auch verschoben werden könnte, denn ich kenne nicht Ihren Leidensdruck und kann dass nicht aus der Ferne beurteilen.

 

4. Eine notwendige Behandlung von medizinischen- und psychischen Problemen bzw. Erkrankungen aber auch eine Prävention gehören zu den Dingen, die Sie jedoch nicht vernachlässigen dürfen, da das mittel- und langfristig schädlich sein und auch zu einer Mehrbelastung des Gesundheitssystems führen kann.  

 

Wann sollten Sie eine Hypnosebehandlung wahrnehmen:

 Wenn es Ihnen wirklich schlecht geht,

➠ Wenn Sie jetzt schnell und dringend Hilfe benötigen.

  wenn Sie Job und Alltag nicht mehr ausreichend, gut schaffen.

➠ Wenn Sie das Risiko erhöhen, Ihre Beschwerden zu verschlimmern.

➠ Wenn Maßnahmen wie z.B. eine Raucherentwöhnung, Ernährungsveränderung, Schlafverbesserung und eine Linderung oder Beseitigung belastender, seelischer Nöte, Ihr Risiko zu erkranken oder einen schweren Verlauf einer Infektion zu bekommen, vermindern können.

 

Schreiben Sie mir eine Mail oder rufen Sie mich an, wenn Sie sich unsicher sind!

Kontakt


 

Sicherheitsmaßnahmen: Infektionsschutz "Corona"          

1. Klienten/Patienten mit erkältungs- oder grippeähnlichen Symptomen aber auch mit anderen "unklaren" Krankheitssymptomen werden nicht behandelt. Bitte sagen Sie dann bis zu einer medizinischen Klärung ab oder melden Sie sich nur dann an, wenn Sie in den letzten 2 Wochen keine Krankheitsanzeichen hatten!

 

2. Klienten die eine Urlaubsreise oder Geschäftsreise ins Ausland (v.a. Bahn- Bus- und Flugreisen) gemacht haben, unabhängig von der Region, teilen mir das bitte mit. Nach Rücksprache, verschieben Sie bitte Ihren Termin dann um 14 (symptomfreie) Tage nach Ihrer Rückkehr.

 

3. Wenn Sie Kontakt mit einem "Corona" infizierten- oder oder auch nur verdächtigen Patienten hatten, warten Sie 14 Tage ab, ob Symptome auftreten und melden sich erst dann an, wenn alles okay ist.

 

Hinweis zu den Punkten 3. und 4.:

Wenn Sie, 5-8 Tage nach einem Risikokontakt oder einer Reise in ein Risikogebiet einen negativen Corona-PCR-Test, nicht(!) Antikörper oder Antigen-Schnelltest nachweisen, können Sie selbstverständlich danach in meine Praxis kommen.


4. Hygiene:  Liege und Sessel und alle anderen Kontaktflächen sind desinfiziert oder geschützt. Handdesinfektion oder gründliche Händewaschen vor Betreten der Praxis ist selbstverständlich, ebenso muss die vorgeschriebene Etikette beim Husten oder Nießen eingehalten werden.

 

5. Wir Sitzen immer mindestens 2 Meter auseinander, so dass Atmung, Gespräche, Husten etc. (face to face) nach heutigem Wissensstand zu keiner Ansteckung führen können. Es findet kein Handschlag oder Körperkontakt statt. Ein Mundschutz ist darum während der Therapie nicht erforderlich. Verpflichtend ist ein Mund-Nasenschutz nur bei Eintritt in die Praxis, bis wir beide unsere Plätze eingenommen haben.

 

6. Der Behandlungsraum wird immer vor und nach jeder Behandlung so belüftet (Durchzug), dass die Raumluft frei von Feuchtigkeit (infektiöse Aerosolwolken) ist. Eine Ansteckung über "Aerosole" ist also nahezu ausgeschlossen.


 

Hypnose bei "Corona" 

Es versteht sich von selbst, dass Klienten die an einer akuten und ansteckenden Krankheit leiden, nicht in eine therapeutische Einrichtung sondern ins Bett gehören.

Eine telefonische oder schriftliche Beratung (Coaching), ist natürlich jederzeit möglich. Eine videobasierte Hypnosebehandlung mache ich nicht. Das kann in manchen Fällen eine Alternative für hypnoseerfahrene Klienten sein, die nicht das Haus verlassen dürfen. 

Ich mache keine Hausbesuche bei Klienten die eine ansteckende Krankheit haben oder in Quarantäne sind.

 

Kann Hypnose bei "COVID-19" helfen?

Mit Hypnose kann man leider eine Ansteckung nicht verhindern, die empfohlenen Schutzmaßnahmen sind da sicherlich effizienter. Ebenso wenig kann man mit Hypnose eine Viruserkrankung heilen.

Aber Hypnose kann in folgenden Fällen einen positiven gesundheitlichen und immunologischen Effekt haben, der den Körper unterstützen kann sich seltener anzustecken und einen möglichen Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.

 

übertriebene Angst/Panik vor Krankheit und Ansteckung, die körperliche Prozesse und Ihr Immunsystem negativ beeinflussen, können durch Hypnose vermindert oder beseitigt werden (➥Angst-Hypnose).

 

Heiltrancen auch als "Selbsthypnose", deren entspannender und angstlösender Effekt sich positiv auswirken kann und die mit Bildern und Visualisierungen die man sich gibt, auch nachweisbar Körperfunktionen positiv beeinflussen können (➥ Psychosomatik).

 

►Allgemeine Wirkung: Bei fast allen Erkrankungen, nach Operationen u.a.m. kann Hypnose/Selbsthypnose die Heilung beschleunigen und Komplikationen reduzieren (Medizin-Hypnose).

 

Raucherentwöhnung: Nichts ist schlimmer zur Zeit als seine Lunge unnötig zu belasten. Wenn Sie sich jetzt mit Hypnose das Rauchen abgewöhnen wollen, wäre das vielleicht der perfekte Zeitpunkt. Ihre Belastbarkeit wird größer, Komplikationen einer Infektion seltener und Ihr Immunsystem hat es leichter mit Krankheitserregern fertig zu werden, denn Rauchen führt zu chronischen, entzündlichen Prozessen, die Ihre Systeme permanent belasten (Hypnose-Rauchen). Analog gilt das auch für Übergewicht und Schlafstörungen die beide das Immunsystem belasten und zu den Risikofaktoren jeder Infektionskrankheit zählen 

 

Diese von mir genannten Beispiele sind auch wissenschaftlich gut untersucht worden, haben also nicht nur einen "Placebo Effekt". Man weiß noch nicht genau warum Hypnose oft auch bei medizinischen Problemen gut wirkt, hat aber anhand von Blutuntersuchungen und Vergleichsstudien ganz erstaunliche Effekte nachweisen können.

Wenn Sie noch Fragen haben melden Sie sich gerne jederzeit.


 

Fakten über "Corona":

Realität und Relativität

► Selbst wenn man die gemeldeten Infektionsfälle mit 5-10 multipliziert, um der Dunkelziffer (die meisten infizierten Menschen bleiben relativ symptomfrei und im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung nur "wenige" werden getestet) gerecht zu werden, sind immer noch(!) rund 99% aller Menschen bei uns nicht(!) infiziert (extreme "hot-spots" ausgenommen). 

 

► Viele Länder (leider nicht alle) haben es geschafft innerhalb von wenigen Monaten die "1. Welle" so in den Griff zu bekommen, dass die Kliniken nicht überlastet wurden und viele Lock-down Maßnahmen zurückgenommen werden konnten. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn alle Bürger sich vernünftig verhalten (A-H-A-L Regel) Das scheint allerdings aktuell, vermutlich aufgrund zu vieler ungeschützter Begegnungen und zunehmender Unachtsamkeit zu kippen.

 

► Der weitaus größte Teil der Menschen, die dieser Virus erwischt, hat nur einen leichten bis mittelstarken und damit ungefährlichen Verlauf oder bleibt sogar völlig frei von Krankheitssymptomen und ist in wenigen Wochen wieder gesund (Spätfolgen allerdings nicht ausgeschlossen). Nach heutigem Wissen besteht dann auch für längere Zeit Immunität. Eine 2. Infektion konnte bislang nur in so wenigen Einzelfällen nachgewiesen werden, dass sie vermutlich keine Rolle spielen oder mit fehlerhaften Tests zu tun hatten.

 

► Die relativ hohen Zahlen von Sterbefällen in manchen Ländern und Regionen, müssen immer in Relation zur Normalität und den besonderen Bedingungen in jedem Land betrachtet werden. Dazu zählt auch die qualitative und quantitative, medizinische Versorgung, die Vernetzung von Klinik und Wissenschaft, aber auch die Bevölkerungsstruktur die es trifft, mit ihren typischen Belastungen (Altersstruktur, Umweltfaktoren, Vorschäden, Raucher etc.) und im besonderen Maße die Anzahl der Testungen, im Verhältnis zu den tatsächlichen Infektionszahlen, die in den Ländern noch sehr unterschiedlich ist. Außerdem gibt es regional und international unterschiedliche Vorgehensweisen über Untersuchungen bezogen auf die wirklichen Todesursachen bei nachgewiesener oder unterbliebener Testung auf das "Corona-Virus". 

 

In Deutschland sterben z.B. in einem "normalen"  Jahr (ohne eine Pandemie) schon etwa 900.000 Menschen im Jahr, das sind 2465 Menschen pro Tag. Mindestens 17.000 jährl./46 tgl. davon sterben an Infektionen und rund 60.000 jährlich./164 täglich. sterben an Erkrankungen des Atemsystems. Das ist schon eine ziemlich schreckliche alltägliche Realität. Wir wissen erst am Ende der Pandemie, wie viele Menschen mehr(!) in diesem Jahr verstorben sind als in "normalen" Jahren (Übersterblichkeit). Nach ersten Statistiken muss man befürchten, dass es eine ganze Menge mehr sein werden aber das wirkliche Ausmaß, ist zur Zeit noch nicht genau zu erfassen.  

 

► Wer heute stirbt und positiv getestet wurde, kommt in die Statistik der Corona Todesfälle, ohne dass man explizit, in jedem Fall die wirkliche Todesursache (Autopsie, aufwendige Bluttests, Krankengeschichte usw.) untersuchen kann, geschweige denn die o.g. Risikofaktoren einbeziehen könnte. Umgekehrt gibt es auch Fälle in einigen Ländern, die bei verstorbenen Menschen nicht immer einen Virustest machen und eine beliebige Todesursache wie Herzversagen dokumentieren. Ganz sicher sterben viel zu viele Menschen an den Folgen dieser Viruserkrankung und das wird auch in vielen Fällen nachgewiesen. Aber auch ganz sicher sterben sehr viele Menschen weil sie sehr alt oder sehr krank sind und vermutlich fast jede beliebige Infektion (v.a. eine Lungenentzündung oder überschießende Immunreaktionen), ihnen den Rest gibt. Das ist trauriger Alltag mit und ohne "Corona". 

 

► Diese Fakten sollen nicht dazu dienen die Realität besser zu machen als sie ist, aber sie sollen dazu beitragen, dass nicht übertriebene Angst und Panik durch ein verzerrtes Bild der Realität entsteht. Sie sollen Ihnen vermitteln, dass Realität nicht durch Statistik abzubilden ist und seriöse Aussagen über die Gefährlichkeit von COVID-19, Infektionsrisiken, die wirkliche Anzahl der Erkrankten im Verhältnis zu den Infizierten, das Risiko einen schweren oder tödlichen Verlauf zu bekommen, etc. seriös, wohl erst am Ende dieser Pandemie gemacht werden können. Das gilt im besonderen Maße auch für evtl. Spätfolgen.

 

► Schauen Sie nicht nur auf die nackten und oft schockierenden Zahlen, die Sie in den Nachrichten erzählt bekommen sondern schauen Sie auch danach, wie sie zustande kommen und welche Hintergründe man einbeziehen muss, damit man sie wirklich verstehen, vergleichen und realistisch bewerten kann. Dazu zählt immer auch die Anzahl und Qualität der Tests, die in jedem Land anders ist aber auch bei uns heute mehr als dreimal so hoch ist, wie noch vor 3-4 Monaten.  

 

►Die Gesamtanzahl aller Infizierten, die Anzahl der Neuinfektionen und auch die Anzahl der Menschen die an einem Tag gestorben sind haben für sich genommen wissenschaftlich betrachtet nur eine begrenzte Aussagekraft und Vergleichbarkeit aber immer eine große, oft schädliche, psychologische Wirkung.

Für mich ist eigentlich eine leider, eher selten genannte Zahl die wichtigste: Wie viele Menschen werden so krank, dass sie ins Krankenhaus müssen und ggf. dort eine intensivmedizinische Betreuung brauchen.

Da zwischen Test, Erkrankung und evtl. Komplikationen einige Zeit vergehen kann (manchmal mehrere Wochen), wissen wir das leider erst sehr viel später. Deshalb können wir natürlich nicht erst dann Schutzmaßnahmen ergreifen, wenn die Krankenhäuser "Alarm" melden. Wichtig ist natürlich auch, wie viele Menschen chronische Schäden unabhängig vom Verlauf der Krankheit, erleiden. Auch das wissen wir erst in einigen Monaten.  

 

►Ebenso kann es krank machen oder auch abstumpfen, sich die Dauerberieselung in den Medien anzutun. Sie ist oft mehr  "Schlagzeilen orientiert" als sachlich und differenziert.

 

► Wenn wir Menschen bis zur Vereinsamung isolieren, die medizinische Versorgung von Patienten die andere Probleme haben vernachlässigen (das kann auch für manche Patienten tödliche Folgen haben), Panik mit "nackten" Zahlen erzeugen, Existenzen wirtschaftlich ruinieren und Freiheits- und Menschenrechte einschränken, dann hat das viele negative, auch gesundheitliche Folgen. Wir wollen Leben retten, das rechtfertigt durchaus harte Maßnahmen für eine gewisse Zeit aber wir dürfen auch nicht aus den Augen verlieren, welche Konsequenzen unser Handeln haben kann. Da ist "Überblick", "Augenmaß" und sehr gezieltes Handeln erforderlich, damit wir nicht mit den besten Absichten auf andere Art Unheil anrichten.

 

Aber auch das wissen wir:

 

► COVID-19, verläuft zwar in den weitaus meisten Fällen relativ(!) harmlos aber es ist hoch ansteckend, verbreitet sich rasend schnell weltweit und kann (besonders dort wo die medizinische Versorgung nicht funktioniert) für jeden Menschen tödlich verlaufen. 

 

► Schauen Sie, was in in manchen Regionen der USA, Italiens, Spaniens, Englands, Brasiliens, Indiens, ganz aktuelle auch Frankreich, Tschechien, Polen Holland und Belgien etc. geschehen ist und  zur Zeit  noch geschieht. Krankenhäuser können nicht mehr ausreichend ihre Patienten versorgen und Ihre Mitarbeiter schützen. Menschen sterben mancherorts (hot-spots) in so ungewöhnlich, großer Zahl, dass die Kühlhäuser nicht mehr ausreichen. Mediziner müssen in manchen Regionen entscheiden, wer eine Intensivbehandlung ggf. mit Beatmung bekommen darf und wer sterben muss. 

 

► Von den Menschen mit einem schweren Verlauf, die eine intensivmedizinische Behandlung oder sogar eine Beatmung benötigen, kommt ein erschreckend großer Teil nicht mehr lebend aus dem Krankenhaus. In Deutschland starben (1. "Welle") 20% aller  Covid-19-Klinikpatienten, 50% überlebten eine Beatmung nicht. Mittlerweile scheinen die Zahlen besser zu werden, da die Behandlung effektiver ist und sich aktuell mehr jüngere Patienten infizieren, auch eine Virus-Mutation die ansteckender aber weniger gefährlich sein könnte wird "diskutiert". Ein kleiner Teil der Patienten erleiden unabhängig von der Schwere des Verlaufes, ernsthafte Folgeschäden an der Lunge, der Niere, den Blutgefäßen, den Nerven u.a. Organen von denen man bisher nicht weiß, wie diese sich langfristig entwickeln.

 

 ► Bedenken Sie auch, dass schon ohne diese Pandemie die medizinische Versorgung auch in Deutschland vor allem personell aber auch was die Schutz- und Behandlungsmaterialien angeht in den Kliniken aber auch in Arztpraxen, Therapiepraxen und Pflegeeinrichtungen Grenzen hat.

Der zeitliche, finanzielle und personelle Aufwand für Corona-Patienten in einer Klinik ist riesig groß, und bindet enorme Kapazitäten. Es gibt kaum eine unbeliebtere Patientengruppe...

Es dürfen nicht zu viele Menschen gleichzeitig erkranken, dann brechen auch bei uns die medizinischen Systeme ganz schnell zusammen so wie es heute schon in manchen Ländern geschieht.  

 

► Wir wissen immer noch zu wenig über die Folgen und den Verlauf einer Erkrankung, die Dauer einer Immunität, evtl. weitere "Wellen", die Rolle von Kindern bei Infektionen, welche Ansteckungswege es genau gibt, welche Maßnahmen wirklich helfen, evtl. Spätfolgen usw. usf. Zwischen absoluter und relativer Katastrophe, ist bei diesem Virus alles möglich. Wir müssen vorbereitet sein!

 

►Offensichtlich schlägt manchen Menschen Corona auch auf das Gehirn, obwohl sie gar nicht erkrankt sind. Es ist erschreckend was manche Menschen glauben bzw. nicht wahrnehmen wollen und publizieren. Das hat wenig mit einer sachlichen und durchaus nötigen Auseinandersetzung mit der Bewertung von RKI-Statistiken oder der Effizienz von Lock-down Maßnahmen zu tun, sondern hat in vielen Fällen schon den Charakter von "Verschwörungstheorien". 

 

Zum Thema Mundschutz:

Stand der Wissenschaft (Auswertung der entspr. Studien und Erfahrungen) ist, dass überall dort, wo ein Abstand nicht eingehalten werden kann, ein MNS wenn er von allen getragen wird und vernünftig behandelt und eingesetzt wird (das wäre ein Thema für sich) das Ansteckungsrisiko verringern und auch den Verlauf einer möglichen Infektion (reduzierte Aufnahme und Abgabe von Viren) positiv beeinflussen kann.


Auch wenn ein absoluter Schutz im Einzelfall bei COVID-19  nicht gegeben sein mag, kann man es als sehr sicher betrachten, dass ein korrekter Mund-Nasenschutz sehr viele Infektionen, (wahrscheinlich die meisten, Studien gehen von 70-80% aus) zuverlässig verhindern kann. 


Ich empfehle Ihnen also diesen zu tragen, wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie einen Abstand von 1,50 - 2  Metern einhalten können aber auch (trotz Abstand) in geschlossenen, schlecht belüfteten Innenräumen, wo sich mehrere Menschen aufhalten (Aerosole in der Raumluft).


Übrigens: Keine Panik wenn Sie kurz "ungeschützt" mit geringem Abstand an einem Menschen (Flur, Treppenhaus, Laden, Park) vorbeigehen und dabei nicht angesprochen, angehustet oder angenießt werden. Eine Ansteckung bedarf immer einer gewissen Virusmenge die Sie nicht in wenigen Sekunden (1-2 Atemzüge) eines Kontaktes aufnehmen können! 

 

Nachteilige gesundheitliche Folgen durch das stundenweise korrekte Tragen eines geeigneten Mund-Nasenschutz  müssen Sie genauso wenig befürchten wie Ärzte und Klinikpersonal. Der Sauerstoffspiegel im Blut sinkt nicht und auch der CO2 Spiegel steigt nicht da der Körper den geringen "Widerstand" durch tiefere und häufigere Atemzüge ausgleichen kann. Das hat man zuverlässig untersucht und gemessen. 


Sie sollten aber insbesondere wenn Sie nicht ganz fit und gesund sind, körperlich größere Anstrengungen wie Sport oder schwere Arbeiten mit Schutzmaske möglichst vermeiden, da Sie je nach Atemschutz (Dichtigkeit) evtl. mehr CO2 einatmen und die Wärmeregulierung beim Atmen vermindert sein kann.


Das kann über längere Zeit zu Müdigkeit, evtl. höherer Körpertemperatur (Schwitzen), Kopfschmerzen, Kreislaufbelastung und schnellerer Erschöpfung führen.


Das kann auch für "gesunde" kleinere Kinder gelten, deren Atemvolumen niedriger ist als bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und die dadurch weniger gut kompensieren können.


Planen Sie immer Maskenpausen mit Abstand, frischer Luft und Bewegung ein. Dann sind Sie und Ihre Kinder sicher vor negativen Reaktionen!


FFP2/3 Masken sollten Sie grundsätzlich dem medizinischen Fachpersonal überlassen, diese dürfen nur eine gewisse Zeit getragen werden (Sie können dass je nach Maskenart "googeln"), da hier aufgrund des "dichteren" Stoffes, tatsächlich ein höherer und belastender Atemwiderstand vorhanden sein kann, der erhebliche Folgen (Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme etc.) haben kann. Übrigens, auch Alltagsmasken können sehr dicht gefertigt sein, was ihren Schutz zwar verbessert aber das Atmen erschweren kann. 

  

Deshalb waren und sind die meisten einschränkenden Maßnahmen weitgehend sinnvoll. Übertriebene Maßnahmen oder Einschränkungen die sich nicht bewährt haben, wird man immer mehr anpassen, was ja auch schon geschehen ist. Wir lernen ja dazu... 

 

Darum helfen Sie mit und handeln Sie verantwortungsvoll aber bleiben Sie auch geduldig, ruhig und gelassen. Tun Sie alles was Ihnen möglich ist für Ihre und die Gesundheit Ihrer Familie, Freunde, Nachbarn und Mitmenschen auch wenn es Ihnen vielleicht manchmal schwer fällt und Sie vielleicht manche Regeln nicht verstehen.


Es geht nicht um Sie persönlich und Ihr Risiko sich anzustecken sondern darum, uns alle davor zu schützen, dass die Wirtschaft, die Sozialsysteme und das Gesundheitssystem zusammen brechen!  


Vielen Dank!

Klaus Borstelmann 

   

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