Raucher belügen sich selbst.

 

Hypnose, oder wie Sie das Rauchen nie mehr brauchen

Bei diesem Thema muss ich etwas persönlicher werden. Ich selbst habe mir das "Suchtrauchen" vor 5 Jahren aus all den Gründen abgewöhnt, die auch Sie hoffentlich haben, wenn Sie sich davon befreien möchten. Aber ich rauche immer noch gelegentlich, nach dem Essen oder zu einem guten Glas Wein ein Zigarillo. Ich bin also kein fundamentaler "Nichtraucher". Ich kenne sehr genau die wenigen genussvollen Momente, die eine Zigarette auch bedeuten kann und wie schwer es sein kann, sich davon zu lösen. Ich weiß aber auch genau, wie viele sinnlose, zerstörerische Momente die meisten Zigaretten, die wir am Tag rauchen, bedeuten. Ganz sicher, bin ich nicht "perfekt"  und vielleicht suchen Sie nach einem Therapeuten, der Zigaretten hasst, das Rauchen grundsätzlich abscheulich findet. Vielleicht ist es aber auch genau das richtige für Sie zu jemanden zu kommen, der aus seinem eigenen Erleben, versteht was er tut und was Sie sich antun und trotzdem die Hypnosetechniken zur Raucherentwöhnung  beherrscht und exakt auf Sie und dem was in Ihrem Kopf vorgeht, abstimmen kann. Ich will nicht, dass Sie zu einem (für sich selbst und andere) übellaunigen und nervigen  Nichtraucher werden. Ich will Sie dabei unterstützen sich von einer vollkommen sinnlosen Sucht befreien und sich damit einfach freier und besser zu fühlen. 

 

Gründe (weiter) zu rauchen

Rauchen ist fast so alt wie die Menschheit. Schon zu Urzeiten haben Menschen zusammengesessen und miteinander geraucht. Man "nuckelte" (hat etwas oral- beruhigendes) an irgendwelchen Pfeifen oder ähnlichen Dingen, palaverte vielleicht darüber, welches Dorf man als nächstes besuchen oder auch wahlweise überfallen könnte (soziale und kommunikative Funktion) und blickte versonnen dem Rauch hinterher, den man produzierte (meditative Komponente). Auf einen Tag bezogen, würde das vielleicht bedeuten, dass Sie höchstens eine oder zwei Zigaretten in Gesellschaft und möglichst unter freiem Himmel "paffen" dürften. Ob man damit auf Körper oder Gehirn überhaupt eine spürbare Wirkung erzielt hat (bei normalen Nikotin gibt es keine positive Wirkung), hing von dem Kraut ab, dass man damals so rauchte.... Sicherlich fast alle Raucher, rauchen aber wesentlich mehr, ziehen tiefer und belasten sich damit selbst und auch Ihre Umwelt. Das ist weit entfernt von den Ursprüngen des Rauchens und den vielleicht wenigen positiven Aspekten, das ist Konsum, Selbstzerstörung und Sucht. Wenn Sie das verstehen, können Sie daran arbeiten.   

 

Gründe mit dem Rauchen aufzuhören

Sie ruinieren sich Ihre Gesundheit und vermindern Ihre Lebensqualität, Sie verplempern sinnlos Zeit und Geld, Sie verpesten Ihre oder andere Räume, Sie riechen für die meisten anderen Menschen wie ein voller Aschenbecher und vielleicht noch schlimmer, Sie sind abhängig und unfrei. Die Sucht bestimmt Ihr Leben zu einem nicht unerheblichen Teil. Haben Sie Lust abends um 22.00 Uhr bei eiskaltem Regenwetter, noch den Müll raus zu bringen? Nein? Was würden Sie aber machen, wenn Sie keine Zigaretten mehr im Haus haben? Ich vermute Sie laufen ohne zu murren, locker 5 km durch Sturm und Regen zur nächsten Tankstelle. Stimmt's? Wissen Sie, dass Zigaretten (Pfeife Zigarren etc.) keine nachgewiesene, positive Wirkung auf Ihr Gehirn haben? Sie werden weder entspannter noch angeregter durch Tabak. Lediglich Ihr Nikotinspiegel im Blut fällt knapp alle 30 Minuten nach unten. Das erzeugt Unruhe, Sie  brauchen die nächste Zigarette und werden dann dadurch wieder etwas ruhiger. Ich formuliere es mal krass: Die Zigarette "verarscht" Sie. Wie lange wollen Sie sich das noch gefallen lassen? Wenn Sie nur noch ein Bein haben, können Sie ohnehin nicht mehr zur nächsten Tankstelle laufen. Warum hören Sie nicht damit auf, sich selbst kaputt zu machen? Setzen Sie das einmal in Bezug zu dem, was Sie am Rauchen vielleicht mögen, da bleibt nicht mehr viel übrig, oder? Ich hoffe, das war jetzt krass genug. Denken Sie einfach mal nach wie es für Sie wäre, sich davon frei zu machen.

 

Wie Hypnose Sie zum Nichtraucher machen kann

Wenn Sie in Ihrem Kopf bereits wissen, was Sie an Ihrer Qualmerei stört und wie gut und befreiend es für Sie wäre, nicht mehr zu Rauchen, müssen Sie eine Entscheidung treffen. Ist es Ihre Entscheidung nicht mehr zu rauchen, dann kann die Hypnose Sie dabei unterstützen und die Chance zum Nichtraucher zu werden, um ein vielfaches erhöhen. Aber die Entscheidung und Ihre Gründe müssen für Sie klar, also bereits in Ihrem Kopf vorhanden sein.

Im Zustand der hypnotischen Trance (hier muss man eine sehr tiefe Trance erreichen) ist es möglich, Ihren Wunsch davon frei zu sein nicht nur im Kopf (Verstand), sondern auch in Ihrem Bauch (Gefühlszentren) tief zu verankern, indem man Ihre eigene negative Sicht der Abhängigkeit maximal verstärkt und genauso Ihre eigenen positiven Gründe zum Nichtraucher zu werden, stark und tief verinnerlicht. Man muss also mit dem arbeiten, was bereits in Ihnen vorhanden ist, wenn es funktionieren soll!

In vielen Fällen mögen Sie danach keine Zigarette mehr anfassen, in anderen Fällen fällt es Ihnen erheblich leichter dem Wunsch nach einer Zigarette (da gibt es die Rituale wie die Zigarette nach dem Essen, Trinken oder bei Stress, wo sich die Sucht immer noch einmal "meldet" ) zu widerstehen.

Die Chancen einer Raucherentwöhnung sind mit einer guten Hypnose recht gut, oft besser als bei den anderen Methoden. Aber ich will ehrlich bleiben, ohne Ihren klaren Wunsch davon los zu kommen und Ihren starken  Willen das auch durchzuziehen, hat keine Therapie der Welt eine Chance. Machen Sie 2017 zu Ihrem "Nichtraucherjahr". 

 

Hypnosetherapie bei Drogensucht, Medikamentenabhängigkeit und Alkoholismus

Im Prinzip lassen sich auch andere Süchte nach dem oben beschriebenen Muster ähnlich erfolgreich behandeln. Jedoch sind Abhängigkeit von Drogen, Alkohol oder Medikamenten ungleich komplexer, da sie fast immer tiefere Ursachen (körperlich und psychisch) haben und durch die Wirkung der Drogen mehr oder weniger große organische Veränderungen entstanden sein können. In solchen Fällen wäre tendenziell eine auflösende bzw. aufdeckende Hypnose meist sinnvoller als eine reine Suggestionsbehandlung, da die Grundursachen von Abhängigkeit und Sucht häufig mit traumatischen Erfahrungen, depressiven Tendenzen, Angstproblemen und auch mangelnder Selbstliebe und mangelndem Selbstwertgefühl verbunden sind. Eine Suggestionshypnose und die beschriebene auflösende Hypnosetherapie setzen allerdings voraus, dass Sie d.h. Ihr Gehirn und Ihr Körper, relativ normal funktionieren und damit einigermaßen vorhersehbar reagieren (ein "Suchtgehirn" tickt immer etwas anders), was hier in vielen Fällen langfristig (auch nach einem körperlichen Entzug) nicht immer der Fall ist. Damit ist eine Prognose darüber wie gut eine Hypnosetherapie bei einem drogen- oder medikamentenbelasteten und manchmal auch schon geschädigten Gehirn und Körper wirkt, oft relativ schwierig zu stellen. Man kann und vielleicht sollte man es auch, eine Hypnosetherapie nach einem körperlichen Entzug und möglichst begleitend zu den anderen hier meist erforderlichen langfristigen Maßnahmen (Psychotherapie, Selbsthilfegruppen, med. Behandlung) als ergänzende therapeutische Maßnahme durchführen. Kaum eine andere Therapie kann so schnell und tiefgreifend Ihre emotionalen und traumatischen Probleme, die vielleicht ursächlicher Bestandteil Ihrer Sucht sind, bearbeiten.      

Alkohol und andere Drogen braucht man nicht, mit zu schnellem Aufstehen, erreicht man den gleiche Effekt

 

 

 

 

        

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