Medizin und Hypnose

 

Körperliche Erkrankungen und Störungen mit Hypnose behandeln

Medizinische Probleme und ihre psychische Ursache oder Beteiligung sind ein weites Feld. Im Grunde gibt es kein körperliches Problem bei dem nicht Ihre Seele in irgendeiner Form "mitspielt".

Für mich als Therapeut der sowohl medizinisch wie auch psychologisch ausgebildet ist und auf beiden Feldern arbeitet, ist der Zugang und die Reihenfolge einer Behandlung von körperlichen Problemen wichtig. Das ganze sollte eine sinnvolle Struktur haben.

Zeigt sich ein Problem auf körperlicher Ebene, würde ich auch immer dort den ersten Zugang suchen und dort mit einer Diagnose und Behandlung beginnen. Das bedeutet konkret für Sie, dass Sie mit medizinischen Problemen zunächst zum "Mediziner" (Arzt) gehen, dort die diagnostischen Möglichkeiten ausschöpfen und dann je nach Befund, eine sinnvolle und erfolgsversprechende Behandlung beginnen sollten. Das kann auch durchaus eine naturheilkundliche, sanfte alternativmedizinische Behandlung sein (ggf. auch beim Heilpraktiker), wenn dieses angemessen ist. Dann erst sollte der nächste Schritt folgen.  

Wenn Ihre Behandlungen nicht oder nicht ausreichend zu einer Besserung oder Heilung führen oder auch es vollkommen klar ist, dass es sich um eine psychosomatische Problematik handelt, sollten Sie darüber nachdenken, ob der körperliche Weg zu behandeln, der richtige ist oder/und ob es noch ergänzend weiterer Schritte bedarf, um die vorhandenen Probleme zu lösen. Bei sehr vielen Krankheitsbildern sind emotionale Störungen primär oder mindestens sekundär an der Entstehung und dem Verlauf einer Krankheit maßgeblich beteiligt.

Hier kann die Hypnosetherapie als eine der effektivsten und schnellsten Methoden, die seelischen Grundursachen Ihrer körperlichen Störungen hervorragend behandeln.

 

Wie Hypnosetechniken auf den Körper wirken

Hypnose als Tiefenentspannung:

In einer hypnotischen Trance verändern sich nachweislich diverse körperliche Vorgänge. Herz-Kreislaufsystem beruhigen sich, Durchblutungs - und, Lymphsystem werden angeregt, Stresshormone werden reduziert, das Zentralnervensystem entspannt und erholt sich, die Neurotransmitter und deren Rezeptoren (Glückshormone) werden positiv beeinflusst, das Immunsystem wird aktiviert, Stoffwechselvorgänge werden ausgeglichen, die Atmung wird gleichmäßiger, muskuläre Verspannungen werden vermindert und auch die Schmerzwahrnehmung wird reduziert und im tiefsten Trancezustand (hypnotisches Koma) sogar fast völlig abgeschaltet. Durch das Erlernen, Verankern und das eigenständige Durchführen einer Selbsthypnose, können alle diese positiven Vorgänge vertieft und dauerhaft- stabil  beeinflusst werden.

Suggestionstechniken:

Mit Hilfe von z.T. bildhaften Suggestionen, die in einer hypnotischen Trance enorme Wirkungen erzielen können, können sehr viele Körpervorgänge gezielt positiv beeinflusst und durch Selbsthypnosetechniken stabilisiert werden. In der Schmerztherapie können Suggestionen, die in einer tiefen Trance in Ihr Bewusstsein "gehämmert" (sehr viele Wiederholungen) werden und auch intensiv trainiert werden, bis hin zu einer kompletten Schmerzabschaltung führen, bei der sogar Operationen oder Zahnbehandlungen mit keiner oder nur einer minimalen Betäubung durchgeführt werden können.

Auflösende-aufdeckende Hypnose:

Alle körperlichen Symptome, Störungen und Erkrankungen deren Grundursache auf der seelischen Ebene liegen, verschwinden oft vollständig, wenn diese in einer Hypnosetherapie aufgedeckt und aufgelöst werden können. Voraussetzung ist natürlich, dass durch die Erkrankung (oder manchmal auch die medikamentöse Therapie) nicht schon schwere irreversible Schäden entstanden sind.

 

Wie kommt man in der Hypnosetherapie vom körperlichen Symptom an die seelische Grundursache?

In einer Trance sind Sie anders als im normalen Alltagszustand in der Lage, Ihre emotionalen Anteile und Ihre z.T. nicht bewussten Gedächtnisinhalte ins Bewusstsein zu bringen. Ihr Erleben in der Therapie ist emotional und bildhaft und Ihre Körpergefühle (also auch unangenehme Symptome) sind nicht mehr abgetrennt von Gefühlen, Bildern und Erinnerungen sondern ganzheitlich miteinander verknüpft. Mit Hilfe spezieller Techniken ist es in der Therapie möglich heraus zu finden, welche Dinge auf Ihrer psychischen Ebene mit dem was in Ihrem Körper passiert, verknüpft sind. Kommt es durch die Vertiefung Ihrer Körpergefühle zu einem Bild, einer Erinnerung und den entsprechenden Gefühlen, kann man diese dann auflösen, verarbeiten und Ihre damit verbundenen Glaubenssätze und Denkmuster positiv "umprogrammieren". Sind die mit den Körpergefühlen und körperlichen Symptomen verbundenen emotionalen Probleme verarbeitet, verschwinden auch die dazugehörigen Krankheitssymptome.

 

Welche medizinischen Erkrankungen sprechen auf eine Hypnose besonders gut an? 

Alle chronischen Erkrankungen unabhängig von der Ursache, bei denen Sie sich nicht nur körperlich sondern auch psychisch schlecht fühlen, als unterstützende Maßnahme.

Alle sogenannten funktionellen Krankheiten bei denen es keine klare medizinische Ursache gibt wie z.B. Reizdarm, Reizmagen, Reizblase, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, manche allergischen Erkrankungen, vegetative Probleme, Kreislaufregulationsstörungen, funktionelle Herzprobleme u.v.m..

Probleme mit dem Kiefergelenk und der Umgebung durch Knirschen, Pressen und auch übertriebener Würgereiz.

Syndrome am Bewegungsapparat (Wirbelsäule, Gelenke, Muskelspannungsschmerzen)

Hautprobleme wie Allergien, Neurodermitis u. Äh..  

Begleitend: Autoimmunerkrankungen wie rheumatische Erkrankungen, Fibromyalgie, Morbus Crohn etc. 

Schmerzerkrankungen wie Migräne, zentrale Schmerzsyndrome

              

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