Hypnosetherapie

 

Hypnose, die Wundertherapie?

Die Hypnosetherapie, ist keine Zauberei, wie man vielleicht glauben könnte, wenn man sich  Hypnoseshows anschaut. Aber doch kann die Hypnose, als eine wissenschaftlich anerkannte,  und  sehr effektive Therapiemethode manchmal  kleine Wunder vollbringen. Sie kann in vielen Fällen Ihre  körperlichen und seelischen Blockierungen abbauen, enormen Druck von Ihnen nehmen und Sie wieder in Ihre richtige Spur bringen. Sie unterscheidet sich von anderen Therapiekonzepten u.a. in drei wichtigen Punkten:

1. Sie kann vorrangig, Ihre emotionale Seite beeinflussen. 

2. Sie kann tief, in nicht- bzw. unbewussten Bereichen Ihres Gehirns, wirken.

3. Sie kann Ihnen schnell, sehr oft in nur wenigen Sitzungen helfen.        

 

Wie funktioniert eine Hypnose? 

In einer Hypnosetherapie, kann der Therapeut Sie (wenn Sie entsprechend mitarbeiten) in einen speziellen, tiefen Entspannungszustand (Trance) bringen. Im Gehirn verändern sich messbar einige Parameter. Dieser Zustand ist vergleichbar mit dem Zustand vor dem Einschlafen oder anderen Alltagsmomenten, in denen Sie ganz fokussiert oder verträumt sind und Ihre Umgebung kaum noch wahrnehmen. Etwas, dass fast jeder schon einmal ähnlich in seinem Alltag erlebt hat.

In diesem hypnosespezifischen Entspannungszustand, ist das Ziel, in Ihrem Gehirn, Ihr "kritisches Wachbewusstsein" (unser normaler Alltagszustand) mit  seinen rationalen, kritisch bewertenden und kontrollierenden Funktionen, deutlich "herunter zu fahren" und  Ihre innere Wahrnehmung  spürbar zu erhöhen, d.h. äußere Faktoren so weit auszublenden, so dass sich Ihr Fokus nach innen verändern kann. Dazu kommt, dass Sie Ihren Kontakt zu Ihren Gefühlen deutlich verstärken können und Ihr Gedächtnis (v.a. die Bereiche in welchen für Ihr Bewusstsein  kaum zugängliche, negative oder traumatisierende Erlebnisse abgespeichert sein können), besser aktivieren und zugänglicher machen können. Außerdem steigt Ihre Bereitschaft und Fähigkeit  mit Ihrem Therapeuten erarbeitete positive Suggestionen, anzunehmen, fest im Gehirn zu verankern und diese dann auch später im Alltag umzusetzen.

Das "Unterbewusstsein" und auch die emotionalen Bereiche im Gehirn, also die Bereiche die während der Hypnose im Vordergrund stehen, können kaum unterscheiden, ob ein Ereignis tatsächlich stattfindet oder nur in Ihrem Geist, bzw. Ihrer Vorstellung, intensiv durchlebt wird. Deshalb kann es Ihnen im Trancezustand möglich sein, evtl. nicht oder unzureichend verarbeitete Gefühle und Erlebnisse, noch einmal zu durchleben, sie emotional zu verarbeiten und ggf. neu zu "programmieren". Es ist für Ihr Gehirn im Prinzip genau so, als ob Sie diese tatsächlich, neu und anders erlebt hätten. Man kann das wie ein seelisches "Update" betrachten, in dem es möglich ist, Ihre Programmfehler zu "überschreiben" so dass Sie sich, wieder neu und positiv orientieren können. Anders als im Computer, löschen (oder verfälschen) wir damit natürlich keine Ihre Daten (Erinnerungen), sondern Sie können diese so verändern, dass sie Ihnen nicht mehr so wie vorher, auf eine krankmachende, destruktive Weise schaden können.

 

Was passiert bei einer Hypnosetherapie mit Ihnen?

Bei allen, unten beschriebenen Indikationen, ist das Vorgehen vergleichbar und individuell an Sie, als Person und an Ihre Therapiesituation angepasst.

Mit Hilfe Ihres Therapeuten (Teamwork!) kommen Sie in einen tiefen und angenehmen Entspannungszustand (Trance).

Dort ist es Ihnen möglich, ganz individuell und situativ genau die Gefühle, Bilder und Erinnerungen hervorzubringen, die mit Ihren aktuellen Problemen verbunden sind, denn Ihr Verstand blockiert Ihre Gefühle und Ihren Kontakt zu Ihren unbewussten Anteilen, nicht mehr.

Ihre negativen Gefühle, haben nun die Möglichkeit, sich zu entstauen und in Beziehung zu Ihren Bildern und Erinnerungen möglichst genau da wo sie ursprünglich in der Vergangenheit entstanden sind, verarbeitet zu werden. Ihr Gehirn kann auf der emotionalen Ebene kaum unterscheiden ob eine bildhafte Vorstellung, ein vorgestelltes, vergangenes oder zukünftiges Ereignis oder ein Gefühl tatsächlich stattfindet oder eben nur Teil der therapeutischen "Reise" ist und verarbeitet die therapeutischen Prozesse genauso als ob sie real gerade passieren. Dadurch ist eine Verarbeitung und Umprogrammierung möglich.

Ihr Therapeut begleitet und unterstützt diesen Prozess und er wird Ihnen helfen z.B. mit verstärkenden oder auch unterstützenden Techniken und mit Hilfe von positiven Suggestionen, die mit Ihrem Problem verbundenen, negativen Denk- Glaubens und Gefühlsmuster so umzuformen, dass gemäß Ihrer Wünsche und Ziele daraus positive, konstruktive Muster entstehen können.

Hypnose als "Arbeit" an Ihren emotionalen Grundproblemen, ist also als mögliche Basisarbeit zu betrachten und kann ein wesentlicher Baustein oder sogar der "Durchbruch" für Ihren Veränderungsprozess sein.

Ihr Therapeut wird immer unterstützend zu Ihren eigenen Schutzmechanismen dafür sorgen, dass Sie Ihre  "Reise in Ihre innere Welt" gut aushalten können. Zu jeder Zeit der Therapiesitzung, wird Ihr Therapeut dafür sorgen, dass Sie, trotz Ihres angestrebten tiefen Entspannungszustandes (Trance), kommunizieren, wahrnehmen (v.a. innerlich) und verstehen können, was mit Ihnen passiert. Wenn Sie das, aus welchen Gründen auch immer wollen, können Sie jederzeit ohne fremde Hilfe, aus dem Trancezustand wieder in die Realität zurückkommen  und Sie können sich danach auch  mehr oder weniger detailliert, an Ihre Therapiesitzung  erinnern.

Sie verlieren keine Kontrolle, sondern im Gegenteil, Sie gewinnen Kontrolle über die Anteile Ihrer Persönlichkeit, die sich bislang Ihrer Kontrolle entzogen haben.

Die Trancetiefe ist zwar möglichst tief, aber doch immer so angepasst, wie Sie es akzeptieren und brauchen, um Ihre Probleme verarbeiten zu können. Eine maximal tiefe Trance (Esdaile Zustand, hypnotisches Koma) strebt man eher selten an. Ein Beispiel hierfür wäre, wenn es sich bei der Hypnosearbeit um Schmerzabschaltung bei Operationen oder Zahnbehandlungen handelt.

Mein Ziel in meiner Arbeit mit Ihnen ist, dass Sie in möglichst kurzer Zeit (je nach Größe oder Anzahl Ihrer Probleme), aufgrund des tiefen Zuganges zu sich selbst und Ihrer unbewussten Anteile, Dinge verändern können, die Sie sich wünschen und vielleicht vorher kaum vorstellen konnten.  

 

Was können Sie erreichen?

Das Ziel der analytischen Hypnosetherapie ist, dass Ihre negativen und dem jeweiligen Problem zugrundeliegende Gefühle, erkannt, von Ihnen bewusst wahrgenommen werden und Sie in einen unmittelbaren Kontakt (d.h. bildhaft, emotional und ggf. auch körperlich) damit kommen.

In der Therapie können Sie Ihre grundlegenden Probleme noch einmal möglichst genau dort, wo sie ursprünglich in der Vergangenheit entstanden sind (Regression), neu und konstruktiv  verarbeiten. So können diese ihre destruktive, krank machende Kraft verlieren.

Dazu verfügt die Hypnosetherapie über sehr wirksame Techniken, die neben der befreienden und entlastenden "Abreaktion"  Ihrer Emotionen, Ihre negativen Erinnerungen so verändern können, dass aus für Sie belastenden negativen Denk- und Glaubenssätzen sowie Gefühlen, die Ihr Leben bisher bestimmt haben, die entsprechenden positiven, gesunden und konstruktiven Muster entstehen können.

Sowohl Ihr Körper wie auch Ihre Seele, können sich nun in Richtung besseres Gleichgewicht neu organisieren und Ihre Symptome auf allen Ebenen, können verschwinden.

In einfacheren Fällen d.h. wenn keine komplexeren Ursachen vorliegen, ist es auch möglich ohne die oben beschriebenen auflösenden und aufdeckenden Techniken, durch positive Suggestionen im Hypnosezustand, Ihre Gefühlsebene und Ihre unbewussten Anteile einfach nur so zu programmieren, dass Sie Barrieren und Blockierungen, die Sie an der Erreichung Ihrer Ziele und Wünsche hindern, abbauen können oder einfachere Fehlkonditionierungen (z.B.  einzelne Phobien, Schlafprobleme, Fehlernährung, Sucht/Abhängigkeiten) sehr schnell, positiv verändern können.

        

Wo brauchen Sie Geduld?

Eine Reihe von Persönlichkeitsstörungen und andere schwerere psychische Probleme wie z.B. Depressionen, schwere Angststörungen oder erhebliche Defizite des Selbstwertgefühls haben oft mehrere und sehr komplexe Entstehungsgeschichten und damit vielfältige Ursachen, die man Schicht für Schicht bearbeiten muss. Das kann man leider kaum in zwei oder drei Wochen "heilen". Manche Dinge brauchen ihre Zeit. 

Außerdem können sie nach einer gewissen Zeit, zu körperlichen Veränderungen führen, die ab einem gewissen Ausmaß und ab einer gewissen Dauer, eine Eigendynamik entwickeln können. Dieses betrifft das Gleichgewicht der Neurotransmitter im Gehirn (Serotonin, Noradrenalin, Dopamin etc.), deren Rezeptoren und ihre Empfindlichkeit aber auch die Stresshormone im Körper (Cortisol, Adrenalin etc.). Diese "chemischen" Veränderungen, können  psychische Gefühlszustände wie Panik, Angst, Aggressionen, Unruhe, Depressionsgefühle, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, unspezifische körperliche Symptome u.v.m. auslösen oder verstärken (Trigger), manchmal ohne dass Sie eine äußere Ursache erkennen können. Das gilt ähnlich auch für eine Reihe von Medikamenten oder Drogen, die die Gehirnfunktion beeinflussen, auch noch einige Zeit nach einem Absetzen bzw. einem Entzug.

Diese organischen Prozesse und Veränderungen lösen sich in manchen Fällen nicht so schnell und schlagartig auf, wie die emotionalen Veränderungen, die durch eine (Hypnose-) Therapie oft sehr schnell erreicht werden können. Hier braucht es etwas Geduld und Zeit bis sich auch der Körper reguliert hat und keine unangenehmen Gefühle mehr "triggert".

Ohne eine ursächliche Auflösung Ihrer Probleme kann jedoch Ihre Abwärtsspirale weitergehen, mit einer aufdeckenden Therapie kann Ihre Heilung sofort beginnen. 

Bei den genannten komplexen und schweren Problemstellungen, kann eine zusätzliche und ergänzende, längerfristig angelegte Therapie (Verhaltenstherapie, systemische Verfahren, Selbsthilfegruppen etc.) als Unterstützung in Ihrem Veränderungsprozess manchmal sehr sinnvoll oder sogar notwendig sein. Auch Medikamente können trotz Ihrer kritisch zu betrachtenden Wirkungen und Nebenwirkungen, in manchen Fällen, für eine gewisse Zeit, eine solche Unterstützung sein. 

  

Indikationen für Hypnosetherapie:

Alle Erkrankungen, die mit, Phobien/Angst, komplexeren Angstzuständen oder Panikattacken zu tun haben

Leichte bis mittelgradige Depressionen, Burnout, Stresserkrankungen

Schlafstörungen (Einschlafen, Durchschlafen)

Ernährungsprobleme, emotionales Essen (Übergewicht)

Abhängigkeit von "Drogen" und "Genussmitteln" (Zigaretten!)

Probleme mit der Selbstliebe, dem Selbstwertgefühl, der Selbstsicherheit, soziale Phobie 

Trauma Behandlung/traumatische Belastungsstörung

psychosomatische Erkrankungen (Schmerzsyndrome, Kieferprobleme, Allergien, vegetative Probleme, Reizorgane etc.)

Unterstützung bei der Erreichung persönlicher Ziele, auf beruflicher, sportlicher oder gesundheitlicher Ebene (Analyse und Beseitigung evtl. Barrieren, unterstützende Suggestionstechniken)

 

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